Ein im Bau befindliches Wohngebäude mit Gerüst, das die Fassade umgibt.
Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,8 Prozent gestiegen. (Quelle: Pixabay)

Bauwirtschaft 2026-04-24T06:51:30.235Z Bauhauptgewerbe verzeichnet kräftiges Auftragsplus

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 7,6 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nahm der Auftragseingang im Februar 2026 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 8,6 Prozent und im Tiefbau um 6,7 Prozent zu.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2026 um 9,8 Prozent. Im Hochbau nahm der Auftragseingang um 0,4 Prozent und im Tiefbau um 19,2 Prozent zu. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 12,0 Prozent über dem Vorjahresniveau.

„Der Wohnungsbau bleibt unser Sorgenkind. Beim Auftragseingang liegen wir bis Februar 9,0 Prozent unter dem Vorjahr“, kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, die Zahlen.

Umsatz real niedriger

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war laut der Statistiker im Februar 2026 um 13,2 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz fiel im gleichen Zeitraum um 10,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro.

„Der Umsatzrückgang im Februar ist im Wesentlichen witterungsbedingt. Anders als im überdurchschnittlich milden Februar 2025 haben Frost und Niederschläge in diesem Jahr an vielen Standorten die Bautätigkeit gebremst. Ein solcher Rückgang zum Jahresauftakt ist daher kein Konjunktursignal, sondern ein Saisoneffekt“, so Pakleppa.

zuletzt editiert am 24. April 2026