Wienerberger hat heute (1. März) das erfolgreiche Closing der größten Übernahme seiner Unternehmensgeschichte bekannt gegeben. So erfolgte nach Erfüllung aller Vollzugsbedingungen der erfolgreiche Abschluss der Transaktion zum Erwerb des Terreal-Geschäfts in Frankreich, Italien, Spanien und den USA sowie von Creaton in Deutschland, heißt es. Die Transaktion hatte Wienerberger im Dezember 2022 bekannt gegeben.
Die Übernahme bringt Wienerberger einen erwarteten zusätzlichen Jahresumsatz in Höhe von rund 725 Millionen Euro. Das kombinierte Steildachgeschäft soll laut dem Unternehmen zukünftig jährlich etwa 75 Millionen Quadratmeter Dachfläche umsetzen. Die Transaktion umfasst 28 Standorte und rund 3.000 Terreal-Mitarbeiter.
„Die Sanierung und Renovierung des europäischen Gebäudebestands ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität und ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Schaffung von leistbarem Wohnraum. Mit der Übernahme von Terreal und dem Aufbau zum europäischen Steildach-Experten, der Solar-, Regenwasser- und andere Lösungen einschließlich Zubehör und Dämmung für das Dach integriert, schafft Wienerberger nun eine starke Plattform für weiteres Wachstum", sagt CEO Heimo Scheuch.
Marke Creaton bleibt erhalten
Der bisherige CEO der Creaton-Gruppe Sebastian Dresse übernimmt die Geschäftsführung der Wienerberger Deutschland und berichtet an Jürgen Habenbacher, COO Region Germany & Poland der Wienerberger Gruppe, der nach den Jahren in Deutschland einen erweiterten Verantwortungsbereich führe, heißt es. Die acht deutschen Creaton-Produktionsstandorte in Bayern, Thüringen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen werden der Mitteilung zufolge in Wienerberger integriert. Die Marke Creaton bleibe erhalten.
„Ich freue mich für die Aktivitäten der Wienerberger die Verantwortung als Geschäftsführer zu übernehmen. Zusammen können wir mit unseren starken Marken, unserer regionalen Kundennähe, sowie unserem einzigartigen Produkt- und Dienstleistungsportfolio gemeinsam mit unseren engagierten Mitarbeitern so viel mehr erreichen“, wird Sebastian Dresse in der Mitteilung zitiert.
Und Jürgen Habenbacher äußert sich wie folgt „Die Zusammenführung zwei so starker Unternehmen und Marken unter einem Dach ist ein starkes Signal und eine große Verantwortung. Unsere gemeinsame Expertise und Innovationskraft ermöglichen es uns, zukunftsweisende Lösungen für den Neubau und die Renovierung zu entwickeln und unsere Position weiter zu stärken.“
