Tondachziegel von Wienerberger.
Tondachziegel von Wienerberger. (Quelle: Wienerberger)

Industrie 2022-07-05T08:03:26.961Z Wienerberger bleibt auch im zweiten Quartal auf Wachstumskurs

Bereits im ersten Quartal 2022 hat Wienerberger nach eigener Aussage ein „herausragendes Ergebnis“ erzielt ( wir berichteten ). Auch im zweiten Quartal habe man eine hohe Nachfrage und einen starken Auftragseingang in allen Regionen und Geschäftsbereichen verzeichnet, so das Unternehmen in einer aktuellen Verlautbarung. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Energie sei im Jahresverlauf jederzeit gegeben gewesen und habe die Vollauslastung an allen Unternehmensstandorten sichergestellt. Insgesamt erwartet der österreichische Ziegelproduzent für die erste Jahreshälfte 2022 eine Steigerung des operativen Ebitda (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) um 74 Prozent auf rund 530 Millionen Euro im Vergleich zu 305 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2021.

„Wir rechnen damit, dass sich die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte normalisiert und auf dem Niveau der letzten Jahre einpendeln wird“, sagt CEO Heimo Scheuch. „Demnach gehen wir im Segment Neubau von einer soliden Bautätigkeit aus, da wir keine übersättigten Märkte vorfinden und ein hoher Bedarf an neuem Wohnraum besteht. In den Segmenten Renovierung und Infrastruktur erwarten wir eine anhaltend starke Nachfrage, getrieben durch die ambitionierten CO2-Ziele der EU und einem hohen Modernisierungsbedarf bestehender Wasserversorgungsnetze in Europa und den USA.“

Die Gasversorgung sieht Wienerberger derzeit in allen seinen Märkten als gesichert. Potenzielle Unsicherheiten würden nur eine sehr begrenzte Anzahl von Märkten, darunter Deutschland und Österreich, betreffen.

Auch für das zweite Halbjahr geht das Unternehmen laut Mitteilung von der kontinuierlichen Verfügbarkeit von Energie, keiner Ausweitung des Russland-Ukraine-Konflikts sowie dem Ausbleiben rezessiver Entwicklungen in Europa und Nordamerika aus. Die operative Ebitda-Prognose 2022 werde auf circa 900 Millionen Euro erhöht.

zuletzt editiert am 12. August 2022
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