Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich laut dem Ifo Institut weiter eingetrübt. So sank das vom Institut ermittelte Geschäftsklima im Mai leicht von minus 28,2 auf minus 29,3 Punkte. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas schlechter. Die Erwartungen verbesserten sich dagegen marginal und sind dem Institut zufolge von großem Pessimismus geprägt.
„Der Wohnungsbau verharrt in einer Phase der Unsicherheit“, sagt Klaus Wohlrabe. „Viele Unternehmen rechnen derzeit nicht mit einer spürbaren Belebung des Marktes.“
Zwar hat sich die Auftragslage leicht verbessert. So sank der Anteil der Unternehmen, die über zu wenig Aufträge berichten, von 43,8 auf 42,2 Prozent. Gleichzeitig hat die Zahl der Stornierungen aber zugenommen: von 10,8 auf 11,7 Prozent. Auch die Sorgen um die Materialversorgung bleiben bestehen: 9,7 Prozent der Unternehmen berichteten von Engpässen bei wichtigen Vorprodukten, heißt es.
„Die Unternehmen erhalten wieder etwas mehr Aufträge, gleichzeitig bleibt die Verunsicherung der Kunden hoch“, so Wohlrabe. „Das zeigt sich nicht zuletzt an den wieder steigenden Stornierungen.“
