Luftaufnahme des Werkes in Mühlacker.
Das Werk in Mühlacker. (Quelle: Steuler Fliesengruppe)

Industrie

02. June 2022 | Teilen auf:

Steuler Fliesengruppe erzielt im ersten Quartal 2022 Gewinn

Die Steuler Fliesengruppe AG hat im ersten Quartal 2022 ihre Konzernumsatzerlöse auf 37,6 Millionen Euro (2021: 22,8 Millionen Euro) erhöht und dabei ein positives Konzernergebnis von knapp 0,6 Millionen Euro (2021: -0,4 Millionen Euro) erwirtschaftet. Die Vorjahres-Quartalszahlen basieren allerdings noch auf der alten Konzernstruktur.

Das erste Quartal 2022 sei beschaffungsseitig geprägt von der seit letztem Herbst andauernden Energiepreiskrise und den Folgen des Kriegs in der Ukraine, marktseitig sei eine starke Nachfrage zu verzeichnen gewesen. Dieser Trend setze sich bislang auch im zweiten Quartal ungebrochen fort. Besonders erfreulich entwickele sich die Nachfrage nach dem Zwei-Zentimeter-Outdoor-Sortiment, heißt es weiter von Seiten des Unternehmens. Eine im März eigens nur für dieses Sortiment angepasste Fertigungslinie in Bremerhaven sei nun bereits komplett ausgelastet. Das Unternehmen geht deshalb davon aus, in diesem Jahr den Absatz dieser Sortimente gegenüber 2021 um knapp 40 Prozent steigern zu können, gegenüber 2020 sogar mehr als verdoppeln.

Die wesentlichen Maßnahmen des im Vorjahr vollzogenen Konzernumbaus seien abgeschlossen und die Steuler Fliesengruppe profitiere nun von ihrer neuen Aufstellung. Die Zusammenlegung der Vertriebsteams und die Vermarktung aller Marken an allen Standorten habe sich bei der Vermarktung des hochwertigen Produktsortiments bewährt. Diese positiven Effekte und der starke regionale Fokus – sowohl absatzseitig als auch beim Rohstoffbezug - kämen dem Konzern gerade in der aktuellen Marktsituation zugute.

Für das laufende Geschäftsjahr 2022 hält der Vorstand an seiner ursprünglichen Planung für ein Konzernergebnis nach Steuern in einem Bereich von 0,8 bis 1,3 Millionen Euro (2021: -3,8 Millionen Euro) fest und geht davon aus, die Steuler Fliesengruppe dieses Jahr zurück in die Profitabilität zu führen. Hierfür müssten aber steigende Energie- und Rohstoffkosten weiterhin durch Preisanpassungen am Markt kompensiert werden.

zuletzt editiert am 30.06.2022