Ein Kirchturm, der von einem Gerüst mit gelben Planen umgeben ist, während Renovierungsarbeiten durchgeführt werden.
Die Sanierungsquote erreichte 2024 einen Tiefpunkt. (Quelle: Pixabay)

Bauwirtschaft 2025-05-19T08:18:23.541Z Sanierungsquote auch 2024 gesunken

Die Quote energetischer Sanierungen von Immobilien in Deutschland lag im abgelaufenen Gesamtjahr 2024 bei 0,69 Prozent. Das hat die aktuelle Marktdatenstudie der B+L Marktdaten Bonn im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) ergeben.

Die Sanierungsquote des Gebäudebestands lag im Vorjahr 2023 bei 0,7 Prozent, in 2022 noch bei 0,88 Prozent. Für das erste Halbjahr 2025 wird der Mitteilung zufolge mit einem leichten Anstieg gerechnet.

„Das Sondervermögen der neuen Bundesregierung macht Hoffnung, dass nun wieder mehr Investition in die energetische Ertüchtigung des deutschen Gebäudebestands getätigt werden. Die moderat positiven Aussichten bei Sanierungstätigkeiten an Dach, Fenster und Fassaden täuschen jedoch nicht darüber hinweg, dass der Fokus noch zu einseitig auf dem Tausch von Heizungen liegt. Sollte die Bundesregierung das Heizungsgesetz tatsächlich abschaffen, müssen jetzt dringend sinnvolle Anschlussregelungen geplant werden. Ein erneutes Hin und Her wäre alles andere als zielführend“, so Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle.

Sanierungsquote 2024:

  • Sanierungsquote Dach: 0,74 Prozent
  • Sanierungsquote Fassade: 0,5 Prozent
  • Sanierungsquote Fenster: 1,19 Prozent
  • Sanierungsquote gesamt: 0,69 Prozent

Im Jahr 2024 wurden laut der Marktstudie 265.000 Wohneinheiten saniert, im Vorjahr 2023 275.000.

zuletzt editiert am 23. Mai 2025
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