Markus Thurn Quelle: Köbig/Feldmann
Markus Thurn, geschäftsführender Gesellschafter bei Köbig. Quelle: Köbig/Feldmann

Fachhandel

16. July 2021 | Teilen auf:

Köbig will Umsatzmarke von 200 Millionen Euro übertreffen

Der Mainzer Baubedarfsspezialist Köbig befindet sich auf Wachstumskurs. So erzielte die J.N. Köbig GmbH nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2020 an ihren elf Standorten in Rheinland-Pfalz und Hessen mit 170 Millionen Euro 11,6 Prozent mehr Umsatz als im Jahr zuvor. Für die Köbig-Gruppe wurden im letzten Jahr rund 190 (2019: 165) Millionen Euro an Umsatzerlösen ermittelt, eine Steigerung um 15,1 Prozent. Für Markus Thurn kam diese Entwicklung aufgrund der guten Auslastung der Bauwirtschaft zwar nicht völlig überraschend, aber die „Umsatzexplosion von Herbst bis zum Jahresende 2020“ sei für Köbig schon außergewöhnlich gewesen. Markus Thurn ist nach dem plötzlichen Tod seines Bruders Stefan im letzten Jahr jetzt alleiniger geschäftsführender Gesellschafter.

Für 2021 prognostiziert Köbig ein Umsatzwachstum von 3,5 Prozent. „Diese vorsichtige, zurückhaltende Erwartung ist in erheblichem Maße einer zunehmenden Materialverknappung geschuldet“, sagt Thurn. Besonders kritisch sei die Versorgung des Handels bereits mit Holz und Kunststoff-Artikeln. In zwei Jahren will das Unternehmen die Umsatzmarke von 200 Millionen Euro übertreffen.

Mehr zu Köbig und der Großinvestition des Unternehmens in Koblenz sowie der Nachhaltigkeitsstrategie lesen Sie in der Juli-Ausgabe des BaustoffMarkt.