4,3 Prozent der im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude haben eine Anlage zur Kühlung. (Quelle: Pixabay)

Bauwirtschaft 2026-06-30T07:08:31.871Z Immer mehr Anlagen zur Kühlung in Wohngebäuden

Ein immer größerer Teil neuer Wohngebäude ist mit Anlagen zur Kühlung ausgestattet. So verfügten laut dem Statistischen Bundesamt 4,3 Prozent der 58.885 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland über eine Anlage zur Kühlung. Der Anteil hat sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt, wie die Statistiker mitteilen. I

Anlagen zur Kühlung können sowohl elektrisch als auch thermisch betrieben werden. Es kann sich neben Klimaanlagen beispielweise auch um eine Deckenkühlung oder um Fußbodenheizungen mit Kühlfunktion handeln.

Bürogebäude sind deutlich häufiger mit Anlagen zur Kühlung ausgestattet als Wohngebäude. 37,8 Prozent der 1.350 im Jahr 2025 fertiggestellten Büro- und Verwaltungsgebäude verfügten über Anlagen zur Kühlung. Auch in Bürogebäuden ist der Anteil langfristig gestiegen: Zehn Jahre zuvor wurde weniger als jedes dritte (30,9 Prozent) der neuen Bürogebäude mit einer Anlage zur Kühlung errichtet.

Annähernd so hoch wie in neugebauten Bürogebäuden ist der Anteil von Anlagen zur Kühlung etwa auch in Schulen, Krankenhäusern oder ähnlichen Einrichtungen. Von den 478 im Jahr 2025 fertiggestellten Gebäuden für Bildung, Wissenschaft und Forschung hatten 33,9 Prozent eine Anlage zur Kühlung (2015: 33,3 Prozent). Bei den 259 neu errichteten Gebäuden des Gesundheitswesens waren es 34,4 Prozent (2015: 24,8 Prozent). Bei den 683 neuen Gebäuden des Sozialwesens waren es dagegen nur 14,5 Prozent (2015: 5,7 Prozent). Hierzu zählen unter anderem Kitas und Pflegeeinrichtungen.

zuletzt editiert am 30. Juni 2026
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