Die Geschäftsführung der Eurobaustoff (v.l.) Jörg Hoffmann, Dr. Eckard Kern (Vorsitzender), Hartmut Möller. (Quelle: Eurobaustoff)
Die Geschäftsführung der Eurobaustoff (v.l.) Jörg Hoffmann, Dr. Eckard Kern (Vorsitzender), Hartmut Möller. (Quelle: Eurobaustoff)

Fachhandel

11. November 2021 | Teilen auf:

Eurobaustoff wächst weiter zweistellig

Die Geschäftsführung der Eurobaustoff hat auf einer Pressekonferenz in Bad Nauheim eine erste Zwischenbilanz für 2021 gezogen. So erzielte die Kooperation per Ende 30. September in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein um 13,5 Prozent höheres Einkaufsvolumen für die 452 Gesellschafter als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr werde der Umsatz bei rund 8,3 Milliarden Euro liegen (2020: 7,4 Milliarden Euro), so die Hochrechnung. „2021 bleibt für unser Geschäft das Jahr der Sondereffekte. Dazu zählen die anhaltenden Materialengpässe und, damit verbunden, eine teilweise sprunghafte Preisentwicklung in vielen Warenbereichen“, sagte Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Grundlage unseres Geschäftsmodells als Einkaufskooperation bleibt die Ware, deshalb müssen wir hier sehr genau hinschauen und analysieren, was das Wachstum in den einzelnen Warenbereichen derzeit ausmacht: Menge oder Preis“, ergänzte Hartmut Möller, Geschäftsführer sowohl für den Geschäftsbereich Gesellschafterbetreuung, Einkauf als auch für die Ländergesellschaften in Österreich und der Schweiz. Und Geschäftsführer Jörg Hoffmann, verantwortlich für den Bereich Finanzen, führte vor den anwesenden Journalisten aus: „Unser zweistelliges Umsatzplus bleibt daher in erster Line durch Preiserhöhungen bestimmt, während sich der Mengenabsatz größtenteils weiter stabil entwickelt.

Die Kooperation sei gut aufgestellt, die Baubranche intakt. Für 2022 zeigten sich die Geschäftsführer daher grundsätzlich optimistisch gestimmt. „Dennoch werden wir uns auch in 2022 weiterhin mit Preiserhöhungen und Lieferengpässen beschäftigen müssen. In welchem Ausmaß, lässt sich zurzeit noch schwer abschätzen. Deshalb planen wir für das nächste Jahr zunächst auf der Grundlage des noch laufenden Geschäftsjahres“, so Dr. Kern.

Erfreut zeigte sich die Geschäftsführung über die Resonanz auf die Gesellschafterversammlung, die am 5. November als Präsenzveranstaltung stattfand. So waren über 300 Teilnehmer und damit rund 85 Prozent der Gesellschafter der Einladung nach Bad Nauheim gefolgt.

Mehr über die Gesellschafterversammlung und die auf der Pressekonferenz vorgestellten Zahlen und Themen lesen Abonnenten des BaustoffMarkt in der Dezember-Ausgabe.

zuletzt editiert am 11.11.2021