Die Eurobaustoff Fachgruppe Putze/WDVS traf sich zu ihrer diesjährigen Frühjahrstagung in Mainz. Vor Ort begrüßte Mario Mühlbauer, Bereichsleiter Hochbau, Tiefbau und Galabau, rund 50 Teilnehmer. Mit Blick auf die Marktentwicklung zeige sich ein differenziertes Bild, wie Fachbereichsleiter Robin Szkudlarek der Mitteilung zufolge ausführte. Zum Jahresende 2025 habe sich der Markt mit einem moderaten Wachstum von knapp einem Prozent im Bereich Hochbau sowie einer positiven Entwicklung in der Fachgruppe Putze/WDVS von knapp 1,5 Prozent wieder leicht stabilisiert. Der harte Winter zu Jahresbeginn habe jedoch erneut für eine Eintrübung der Geschäftslage gesorgt. Allerdings ließe sich bereits im März durch die frühlingshafte Witterung ein erster Aufwärtstrend erkennen. Mehrere Indikatoren, wie steigende Baugenehmigungen oder eine erhöhte Kreditnachfrage im Wohnungsbau, würden auf eine Stabilisierung hindeuten. Auch das 500-Milliarden-Euro-Kreditprogramm der Bundesregierung zur Modernisierung Deutschlands könne zu einer stabilen Marktbelebung beitragen. Es bleibe jedoch abzuwarten, inwieweit sich der Krieg im Nahen Osten und die damit verbundene Energiekrise auf die weitere Marktentwicklung im Hochbau auswirken werden, hieß es in Mainz.
Darüber hinaus wurden die Teilnehmenden vom Team der Kooperation laut Mitteilung unter anderem über die aktuelle Lieferantenarbeit, Einkaufsaktionen und Schulungsangebote informiert. Ergänzt wurde das Tagungsprogramm erneut durch externe Fachvorträge seitens der Industriepartner, die Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Vertriebskonzepte und Markttrends gaben.
