Foto vom Baukongress im Norden: Podiumsdiskussion und Vorträge vor einem sitzenden Publikum, eine Rednerin am Pult mit dem Schriftzug "Der Baukongress im Norden", sichtbares CONBAU-Branding, Austausch und Networking in Pausenbereichen sowie Ausstellungs- und Anmeldebereich mit bunten Teilnehmerschleifen. Mehrere Gesprächsrunden und Besucher, moderne Tagungsraum-Atmosphäre.
Neben Vorträgen stehen Diskussionsrunden im Programm der diesjährigen Conbau. (Quelle: NordBau/Conbau)

Veranstaltungen 2026-07-13T14:52:18.576Z Conbau Nord 2026 sucht praxistaugliche Antworten für den Wohnungsbau

Am 9. und 10. September 2026 treffen sich Akteure des Bauwesens im Holstenhallen Congress Center Neumünster zur dritten Ausgabe der Conbau Nord. Der interdisziplinäre Baukongress im Norden findet parallel zur Messe NordBau statt und steht unter dem Titel „Wohnungsbau in der Transformation — Wärmewende, Demografie und Standards“, teilt der Veranstalter mit. Mit dabei sind unter anderem Ove Petersen (GP Joule / LEE SH), Prof. Dr. Martin Pehnt (ifeu) und Christian Huttenloher (Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung). Neu ist in diesem Jahr laut Mitteilung die erstmalige Vorstellung des Transformationsmonitors Schleswig-Holstein.  

Das zweitägige Programm 2026 umfasst die Leitsession, Fachvorträge, Fishbowl-Diskussionen sowie Poster-Pitches von Nachwuchswissenschaftlern, heißt es in der Mitteilung weiter. Ein Networking-Abend ergänze das Angebot und biete Raum für Austausch auf allen Ebenen. Experten aus Deutschland, der Schweiz und Nordeuropa beleuchten laut Veranstalter aktuelle Entwicklungen im Wohnungsbau, in der energetischen Gebäudemodernisierung und bei der Wärmewende.

Wie der Mitteilung zu entnehmen ist, liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Vorstellung des Transformationsmonitors Schleswig-Holstein (TrafoMon SH). Das gemeinsame Forschungsprojekt der TH Lübeck und der ARGE e.V., gefördert von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH), dokumentiere und bewerte den Transformationsprozess im Wohnungsbau und der Wärmewende auf Landesebene. In dieser Form sei es das erste Monitoring auf Landesebene in Deutschland, das sich systematisch mit Transformationsprozessen beschäftigt. Erste Befunde der im Frühjahr 2026 gestarteten Befragung geben einen ersten Einblick und legen die Grundlage für eine künftige systematische Datenbasis für politische und wirtschaftliche Entscheidungen, heißt es in der Mitteilung. „Der Transformationsmonitor Schleswig- Holstein gibt uns ein klares Bild zur Umsetzung der Wärmewende im Wohngebäudebestand – und Hinweise an welchen Stellen es noch hakt. Insbesondere der Blick auf die Schnittstellen und Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Akteursgruppen hilft uns, die Transformation zu beschleunigen und sozial verträglich zu gestalten“, wird Prof. Sebastian Fiedler, TH Lübeck, zitiert.

zuletzt editiert am 13. Juli 2026
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