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Quelle: ACO/Birco

Industrie

14. January 2022 | Teilen auf:

Bundeskartellamt stimmt dem Zusammenschluss der ACO-Gruppe und Birco nicht zu

Das Bundeskartellamt hat die Entscheidung bekannt gegeben, den geplanten Zusammenschluss zwischen Birco und der ACO-Gruppe nicht zu genehmigen, wie das Unternehmen ACO heute (14.01.) mitteilte.

Im Juli letzten Jahres hatte die Birco GmbH einen Vertrag mit der ACO-Gruppe zum Verkauf von 100 Prozent ihrer Anteile unterzeichnet (wir berichteten). Mit einem Zusammenschluss wollten beide Unternehmen ihre Kompetenzen bündeln und gemeinsam ein noch breiteres Produktportfolio und individuellere Systemlösungen aus einer Hand anbieten, hieß es damals in der Mitteilung. Dieses Vorhaben wurde zur Freigabe beim Bundeskartellamt angemeldet und im Rahmen eines Hauptprüfverfahrens analysiert und bewertet. Operative Auswirkungen aus der Entscheidung seien für beide Unternehmen nicht zu erwarten, heißt es weiter in der Mitteilung. Beide Unternehmen haben auch während des Prüfverfahrens ihr Geschäft wie gewohnt fortgeführt.

„Ich bedauere die Entscheidung des Bundeskartellamts sehr, es ändert aber nichts an der bedeutenden Marktstellung von Birco. Auch wenn ACO nicht der gewünschte strategische Partner wird, blicken wir nach einem erneut sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2021 auch weiterhin zuversichtlich in die Zukunft und bleiben der gewohnt zuverlässige Partner am Markt“, kommentiert Frank Wagner, geschäftsführender Gesellschafter von Birco, die Entwicklung.

Thomas Bendixen, Geschäftsführer ACO Ahlmann, ergänzt: „Auch wir nehmen die Entscheidung der zuständigen Wettbewerbsbehörden mit Bedauern zur Kenntnis. Wir hatten uns ebenfalls auf den Zusammenschluss gefreut. Wir werden die Beschlussfassung in den kommenden Wochen sorgfältig prüfen und danach über das weitere Vorgehen entscheiden.“

zuletzt editiert am 28.01.2022