Die Bau- und Wohnungswirtschaft warnt vor einem Einbruch beim Wohnungsbau. Dieser stecke schon jetzt in einer tiefen Krise. „Dass der Bund genau in dieser Zeit das Geld, das der Wohnungsbau als Förderung dringend braucht, zusammenstreicht, ist fatal“, heißt es in einem Brandbrief, den das Verbändebündnis Wohnungsbau an die Bundesregierung und den Bundestag richtet. Die scharfe Kritik der Branche: Knapp 1,4 Milliarden Euro sollen 2027 allein im Neubau weniger zur Verfügung stehen als in diesem Jahr. Das treffe den ohnehin schwer angeschlagenen Neubau enorm und werde ihm „einen gewaltigen Dämpfer versetzen“, heißt es in einer Mitteilung.
Die „Ad-hoc-Kürzung“ der Bundesregierung bei der Wohnungsbau-Förderung erschüttere laufende Bauvorhaben, heißt es in dem Protestbrief der Branche. „Zahlreiche Neubau-, Sanierungs- und Investitionsvorhaben werden durch die Kürzungen des Bundes zusammengestrichen. Ein Großteil wird sogar ganz begraben: Baugenehmigungen verschwinden in den Schubladen“, so das Wohnungsbau-Bündnis.
Einen ausführlichen Bericht zum Brandbrief lesen Sie in der kommenden Septemberausgabe des BaustoffMarkt.
