Fachhandel

05. June 2020 | Teilen auf:

Linnenbecker richtet Führungsorganisation neu aus

Die Linnenbecker Unternehmensgruppe wird zum 1. Juli 2020 ihre Führungsorganisation neu ausrichten. Die Geschäftsführung der Gruppe wird um einen kaufmännischen Geschäftsführer ergänzt, der die administrativen Unternehmensbereiche verantworten soll, wie es in der Mitteilung des Unternehmens heißt. Dieser werde erstmals in der Geschichte des inhabergeführten Familienunternehmens extern besetzt. Der bisher allein verantwortliche geschäftsführende Gesellschafter Julian Philipp Tintelnot werde sich zukünftig als Geschäftsführer auf den neu geschaffenen Gesamtvertrieb der Gruppe konzentrieren. Die bisher weitgehen getrennt organisierten Geschäftsbereiche „Fliese“ und „Baustoffe“ sollen in diesem Zug stärker zusammengeführt werden. Die entsprechenden Verantwortungsbereiche und Aufgaben werden strategisch auf die Vertriebsgeschäftsführung, operativ auf eine neu geschaffene Ebene regionaler Gebietsleiter verteilt, heißt es weiter in der Mitteilung.
Diese zweite Führungsebene werde aus den Reihen der aktuellen Niederlassungsleiter besetzt, die in diesem Zuge neben der Leitung einer eigenen Niederlassung zusätzlich die Verantwortung für ein regionales Vertriebsgebiet übernehmen werden. Insgesamt werden sechs regionale Vertriebsgebiete geschaffen – segmentiert nach regionalen Gegebenheiten und den vertrieblichen Schwerpunkten der einzelnen Unternehmensstandorte.
Im Kontext dieser grundlegenden, strukturellen Veränderungen haben sich die bisherigen Geschäftsbereichsleiter Dirk Besser und Andreas Wiemers entschieden, das Unternehmen zu verlassen.
Weitere Ziele der Neuausrichtung seien neben der Stärkung der regionalen Entscheidungskompetenz die beschleunigte Umsetzung von Vertriebskonzepten sowie mehr Nachhaltigkeit und Verbindlichkeit in deren Umsetzung. „Die Gliederung nach regionalen Gesichtspunkten mit einem gesamtverantwortlichen Vertriebsgeschäftsführer trägt darüber hinaus dazu bei, zukünftig mehr vertriebliche Synergien zwischen unseren Sortimentsbereichen ,Fliese‘ und ,Baustoffe‘ zu heben“, so Tintelnot.
Nicht zuletzt werde mit der veränderten Führungsstruktur die Unternehmensorganisation insgesamt professionalisiert und modernisiert. Mit der erstmaligen Besetzung eines kaufmännischen Geschäftsführers sollen auch die Potenziale digitaler Prozesse und Services zukünftig intensiver genutzt werden, um so die Zusammenarbeit zwischen zentralen Servicebereichen und Vertriebseinheiten von Bürokratie zu entlasten und damit noch stärker auf den Kunden auszurichten.

zuletzt editiert am 12.08.2020