Die Wirtschaftslage im Wohnungsbau wird überwiegend mit „gut“ beschrieben, in den übrigen Bausparten aber nur mit „befriedigend“ beurteilt. Quelle: Pixabay

Bauwirtschaft

09. October 2020 | Teilen auf:

Bauhauptgewerbe meldet Umsatzrückgang im Juli

Im Juli 2020 ist der Umsatz im Bauhauptgewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 1,9 Prozent gegenüber dem Juli 2019 gesunken. Bei diesem Rückgang sei das sehr hohe Niveau des Vorjahres zu beachten, so die Statistiker. Zudem stand den Baufirmen im Vergleich zum Juli 2019 ein Arbeitstag weniger zur Verfügung.

Von Januar bis Juli 2020 stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,9 Prozent. Wesentliche Effekte der Corona-Pandemie auf Umsatz und Beschäftigung im Bauhauptgewerbe konnten dem Statistischen Bundesamt zufolge nicht beobachtet werden. 

Im Hochbau sanken die Umsätze im Juli 2020 gegenüber Juli 2019 um 1,8 Prozent und im Tiefbau um 3,1 Prozent. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes verzeichneten nur das Gewerk „Zimmerei und Ingenieurholzbau“ mit +6,2 Prozent sowie der Leitungstiefbau und Kläranlagenbau mit +1,2 Prozent Umsatzsteigerungen. Beim Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken gab es mit -5,3 Prozent die größten Umsatzeinbußen gegenüber Juli 2019.