Aus der Vogelperspektive: Das fast fertiggestellte Logistikzentrum in Lübeck, wo der Industrieabend Ende Juni stattfand. Foto: Jacob Sönnichsen

Industrie

10. September 2019 | Teilen auf:

„Die Reise geht weiter“

Tokyo und Paris? Die Antwort auf die Frage klärt sich schnell, wenn man weiß, dass für Boy Meesenburg als Vorstandsvorsitzender von Jacob Sönnichsen mit Sitz in Flensburg, neben den Baustoffen der Sport eine wichtige Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund ist das Unternehmen mit seinen 500 Mitarbeitern und Hauptsitz in Flensburg nicht nur als Sport-Sponsor in der Region sehr aktiv, sondern richtet seine Planungen gerne auch an den Zeiträumen der olympischen Sommerspiele aus. Nach der Olympiade in Rio 2016 und vor Paris in 2024 steht für die Flensburger aktuell „Tokyo 2020“ auf dem Plan und die Überlegung, wo das Unternehmen in 2020 stehen soll. Einige Punkte auf diesem Weg habe man bereits erledigt, führte Meesenburg auf dem Industrieabend aus, andere Themen seien noch in der Pipeline. Insgesamt befinde sich das Unternehmen auf einem guten Weg und er sei daher zuversichtlich das Umsatzziel von 200 Millionen Euro bis 2020 zu erreichen. Auf der „Erledigt“-Liste seien an erster Stelle die Investitionen und Veränderungen am Standort in Lübeck zu nennen. In einer der größten Investition in der Firmengeschichte seien die Industriepartner nun Gast – im neuen Logistikzentrum, das auf einem rund 70.000 Quadratmeter großen Grundstück und 14.500 Quadratmetern Hallenfläche sowie 12.000 Quadratmetern Außenlager kurz vor der Fertigstellung im dritten Quartal dieses Jahres stehe. Ziel sei es, hier nicht nur Ware einzulagern, sondern diese bei Bedarf professionell in einem eigenen Bearbeitungszentrum auf modernsten Maschinen zu bearbeiten und anschließend „ruckzuck“ zum Kunden zu bringen, wie es dazu hieß. In dem Bearbeitungszentrum sollen Zuschnitte für den Brandschutz, Trockenbau, Plattenwerkstoffe, Holz und Fassade sowie für großformatige Fliesen umgesetzt werden. „Das ist ein Geschäftsmodell, das wir hier in Lübeck zukünftig für alle Standorte umsetzen wollen“, sagte Meesenburg.
Ein weiterer Punkt des „Lübeck-Projekts“ ist die Fusion des Baustoff- und des Holzstandortes in der Hansestadt. Wie dies genau geplant ist lesen Sie in der August Ausgabe von BaustoffMarkt. Zur Ausgabe geht es hier.