Fassadenansicht eines städtischen Wohnhauses mit markanten blauen Fensterrahmen und einer Reihe kleiner Balkone, auf denen Pflanzen, Wäsche und Sitzmöbel zu sehen sind; harmonische, symmetrische Front in sommerlicher Atmosphäre.
Ende 2025 gab es nur 196.000 Wohnungen mehr als im Vorjahr. (Quelle: Pixabay /Pexels)

Bauwirtschaft 2026-07-16T09:55:33.556Z 44,0 Millionen Wohnungen in Deutschland zum Jahresende 2025

Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44,0 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,4 Prozent oder 196.000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 6,0 Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum laut Mitteilung um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.

Von den 44,0 Millionen Wohnungen zum Jahresende 2025 befanden sich rund 43,1 Millionen oder 98,0 Prozent in Wohngebäuden, mehr als die Hälfte davon (54,9 Prozent oder 23,6 Millionen Wohnungen) in Mehrfamilienhäusern, heißt es in der Mitteilung weiter. Im Durchschnitt bestand damit jedes der deutschlandweit 3,5 Millionen Mehrfamilienhäuser aus 6,7 Wohnungen. Die 13,5 Millionen Einfamilienhäuser machten knapp ein Drittel (31,3 Prozent) der Wohnungen in Wohngebäuden aus. 5,5 Millionen Wohnungen (12,8 Prozent) befanden sich laut Mitteilung in den insgesamt 2,8 Millionen Zweifamilienhäusern und weitere 0,4 Millionen (1,0 Prozent) in Wohnheimen (zum Beispiel für Studierende, Geflüchtete oder Wohnungslose).

In Nichtwohngebäuden waren rund 890.000 oder 2,0 Prozent aller Wohnungen untergebracht, heißt es in der Mitteilung. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.

Gesamtwohnfläche und Wohnfläche pro Kopf zeigen langfristige Trends auf

Die Entwicklung der Gesamtwohnfläche und der durchschnittlichen Wohnfläche pro Kopf zeigt langfristige Trends der Wohnraumstruktur, ist der Mitteilung zu entnehmen. Diese Kennzahlen geben jedoch keine Auskunft über die Nutzung oder Verteilung des Wohnraums, etwa nach soziodemografischen Merkmalen wie der Haushaltsgröße oder siedlungsstrukturellen Merkmalen. Auch der Wohnungsleerstand werde nicht berücksichtigt. Dennoch seien beide Kennzahlen wichtig, da sie langfristige Vergleiche der Wohnraumstruktur ermöglichen.

Die Gesamtwohnfläche aller Wohnungen stieg laut Mitteilung in den Jahren von 2015 bis 2025 um 8,9 Prozent und damit etwas stärker als die Zahl der Wohnungen (+6,0 Prozent). Die Wohnungen in Deutschland wurden somit im Durchschnitt größer: Zum Jahresende 2025 betrug die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung 94,0 Quadratmeter, die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf lag bei 49,5 Quadratmetern. Damit haben sich die Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2015 um 2,4 Quadratmeter (+2,6 Prozent) und die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner um 3,3 Quadratmeter (+7,1 Prozent) erhöht. Da der Wohnungsbestand seit 2015 insgesamt etwas stärker wuchs als die Bevölkerung, verringerte sich das Verhältnis „Personen je Wohnung“ leicht: Ende 2025 betrug das Verhältnis gut 1,9 Personen je Wohnung, während es Ende 2015 knapp 2,0 Personen je Wohnung waren.

zuletzt editiert am 16. Juli 2026
Newsletter