Das Internationale Xella Kolloquium fand zum ersten Mal statt und diente den Teilnehmern als wichtige internationale Diskussionsplattform für die Zukunft der Porenbeton- und Kalksandsteinindustrie.
Das Internationale Xella Kolloquium fand zum ersten Mal statt und diente den Teilnehmern als internationale Diskussionsplattform für die Zukunft der Porenbeton- und Kalksandsteinindustrie. (Quelle: Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft/PR-Agentur Große)

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15. November 2022 | Teilen auf:

Xella Fachkolloquium zur Dekarbonisierung in der Baubranche

Mehr als 100 Vertreter der internationalen Porenbeton- und Kalksandstein-Industrie, Wissenschaft und Forschung kamen laut Veranstalterangaben Mitte Oktober zum ersten wissenschaftlichen Fachkolloquium „Mineralisches Bauen in Zeiten des Klimawandels“ in Berlin zusammen. Die Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft initiierte das eintägige Treffen im Humboldt Forum im Berliner Stadtschloss, auf dem die Vorträge vor allem die Frage erörterten: „Wie lässt sich die Baustoffindustrie ökologisch und ökonomisch vernünftig dekarbonisieren?“

Das Treffen in Berlin diente laut Mitteilung zum einen dazu, den Status quo bezüglich der Dekarbonisierung in der Porenbeton- und Kalksandstein-Herstellung zu bestimmen, aber auch um zukünftige Lösungsansätze zu erörtern. Insgesamt 19 Referentinnen und Referenten präsentierten aktuelle Ergebnisse aus Wissenschaft und Praxis. Nach einleitenden Worten von Torsten Schoch und dem CEO der Xella Group, Christophe Clemente, sowie Hans-Dieter Hegner, dem Vorstand des Baubereichs der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, gab es auch eine Stimme aus der Politik. Die Europaabgeordnete Hildegard Bentele wurde aus Brüssel zugeschaltet und sprach in Ihrem Beitrag über den „European Green Deal“ und das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität bis 2050. 

Die insgesamt vier Tagungsabschnitte, die das Thema der Dekarbonisierung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten, gaben die Richtung deutlich vor: Die ganze Porenbeton- und Kalksandsteinindustrie gestaltet nicht nur ihre Produktion nachhaltig, sondern im Idealfall die gesamte Wertschöpfungskette, heißt es in der Mitteilung.

zuletzt editiert am 15.11.2022