Dr. Heiko Roßkamp und Robert Friedmann bei der Bilanzpressekonferenz der Würth-Gruppe 2022.
Dr. Heiko Roßkamp (links) und Robert Friedmann bei der Bilanzpressekonferenz der Würth-Gruppe 2022. (Quelle: Scanner)

Industrie

17. May 2022 | Teilen auf:

Würth erzielt Rekordergebnis

Die Würth-Gruppe hat mit einem Betriebsergebnis von über einer Milliarde Euro (1,27 Milliarden Euro) im Geschäftsjahr 2021 einen neuen Höchstwert erzielt (2020: 775 Millionen Euro). Mit 17,1 Milliarden Euro erwirtschaftete das weltweit tätige Familienunternehmen laut Mitteilung den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte (2020: 14,4 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Wachstum von 18,4 Prozent, währungsbereinigt sind es 19,0 Prozent. Der wichtigste Einzelmarkt der Würth-Gruppe ist nach wie vor Deutschland mit einem Umsatzanteil von 40,7 Prozent. Die deutschen Gesellschaften erzielten ein Umsatzplus von 14,3 Prozent. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, größte Einzelgesellschaft des Konzerns, steigerte ihren Umsatz um 13,4 Prozent.

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und weltpolitischen Situation lasse sich eine verlässliche Prognose für die weitere Entwicklung der Würth-Gruppe für 2022 nicht treffen, heißt es. In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 erwirtschaftete der Konzern der Mitteilung zufolge ein Umsatzplus von 18,8 Prozent, währungsbereinigt sind es 17,2 Prozent. Das Betriebsergebnis liegt um 11 Prozent über dem Vorjahr. „Diese Entwicklung stimmt uns trotz der weltwirtschaftlichen und -politischen Geschehnisse vorsichtig optimistisch", sagt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe. „Wir konzentrieren uns darauf, die Herausforderungen wie Verzögerungen in der Lieferkette, Materialengpässe und Preissteigerungen vorauszudenken, um so auch in Zukunft verlässlicher Partner für unsere Kunden zu sein."

zuletzt editiert am 17.05.2022