CEO Heimo Scheuch
CEO Heimo Scheuch (Quelle: Wienerberger)

Industrie 2022-02-23T11:21:44.239Z Wienerberger verzeichnet „das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte“

Die Wienerberger-Gruppe blickt auf das Jahr 2021 als das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte zurück, wie das Unternehmen heute (23.02.) mitteilte. Der Außenumsatz habe sich 2021 in Summe um 18 Prozent auf fast 4 Milliarden Euro (2020: 3,4 Milliarden Euro) erhöht und das Ebitda im selben Zeitraum um 24 Prozent auf 694 Millionen Euro (Vorjahr: 558 Millionen Euro) gesteigert werden können.

Wienerberger verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 trotz der herausfordernden Marktbedingungen starke Entwicklungen in allen drei Business Units. Die Business Unit Wienerberger Building Solutions erwirtschaftete einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro (2020: 2,1 Milliarden Euro). Das bereinigte Ebitda lag mit 473 Millionen Euro um 15 Prozent über dem Vorjahresniveau (2020: 412 Millionen Euro). Bei Wienerberger Piping Solutions erhöhte sich der Umsatz auf 1,2 Milliarden Euro (+25 Prozent im Gegensatz zu 2020) und das bereinigte Ebitda um 15 Prozent auf 115 Millionen Euro.

Die Business Unit North America verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 53 Prozent auf 499 Millionen Euro. Damit konnte im bereinigten Ebitda ein Anstieg um 76 Prozent auf 83 Millionen Euro verzeichnet werden.

Das vergangene Jahr sei dabei durchaus von großen Herausforderungen geprägt gewesen: Sowohl die instabile geopolitische Lage, die makroökonomischen Bedingungen als auch die anhaltende Covid-Pandemie sorgten mit Handelsrestriktionen und der hohen globalen Nachfrage nach wichtigen Rohstoffen und im Energiebereich für Lieferengpässe beziehungsweise signifikante Preisanstiege von bis zu 50 Prozent.

„Damit konnten wir 2021 unseren beeindruckenden Wachstumskurs bestätigen und beweisen, dass unsere Unternehmensstrategie widerstandsfähig, nachhaltig und wegweisend ist. Wienerberger hat sich in den letzten Jahren strategisch komplett neu ausgerichtet und sich zu einem Komplettanbieter von innovativen, smarten Systemlösungen gewandelt, um den Bedürfnissen unserer Kunden noch besser zu entsprechen. Dadurch schafften wir es seit 2012, mit einem hervorragenden organischen Umsatzwachstum von circa 6 Prozent pro Jahr, das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in unseren Kernmärkten signifikant outzuperformen“, wird Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch in der Mitteilung zitiert.

Prognose für 2022

Für die Prognose 2022 geht Wienerberger von weiterhin größtenteils unveränderten makroökonomischen Bedingungen aus. Einige Faktoren wie die derzeitige anhaltende instabile geopolitische Lage und weiterhin anhaltende Einschränkungen und Lieferengpässe im Rohstoffbereich, auch aufgrund der Covid-Pandemie, werden in diesem Jahr noch zu berücksichtigen sein. Die stark gestiegene Kosteninflation soll durch entsprechende Preisanpassungen aufgefangen werden. Wienerberger sei dafür dank robuster Lieferkettenstrukturen und einer vorausschauenden Energiebeschaffungspolitik gut aufgestellt. Das Unternehmen will den starken organischen Wachstumskurs fortsetzen und rechnet insgesamt mit einer Fortsetzung der Entwicklungen in allen Kernmärkten und dass sich die hohen Absatzvolumina aus 2021 fortsetzen werden. Für 2022 hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, das Ebitda 2022 um 12 bis 15 Prozent auf 750 bis 770 Millionen Euro zu steigern.

Der vollständige Jahresabschluss 2021 wird am 28. März 2022 veröffentlicht.

zuletzt editiert am 01. März 2022
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