2024 war das drittbeste Jahr in der Geschichte des Unternehmens, meldet Wienerberger. So stieg der Konzernumsatz um rund 6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro (2023: 4,2 Milliarden Euro). Das operative EBITDA war allerdings mit 760 Millionen Euro rückläufig (2023: 810,8 Millionen Euro). Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Geschäftsjahres 2024 sank, um 38 Prozent auf 294,1 Millionen Euro (2023: 477,3 Millionen Euro). Kapazitätsanpassungen, Restrukturierungsmaßnahmen und striktes Kostenmanagement hätten 100 Millionen Euro zum Gewinn beigetragen und eine EBITDA-Marge von rund 17 Prozent gesichert, heißt es vom österreichischen Ziegelproduzenten. Man habe einen Free Cashflow von nahezu 420 Millionen generiert (+62 Prozent).
Mit einem Außenumsatz von 2,5 Milliarden Euro (2023: 2,2 Milliarden Euro) erzielte Wienerberger 2024 im Geschäftssegment Europa West ein operatives EBITDA von 350 Millionen Euro (2023: 378 Millionen Euro). Die Ergebnisse beinhalten die zehn Monate mit positiven Beiträgen der Terreal Gruppe. Die erwartete Erholung des Neubausektors sei vor allem in wichtigen Ländern wie Deutschland, Frankreich und Belgien ausgeblieben.
Für 2025 geht das Unternehmen von einem operativen EBITDA von rund 800 Millionen Euro aus.
