Gute Nachrichten konnte das Unternehmen Sopro während des Pressegesprächs Ende November in Frankfurt verkünden: So geht Geschäftsführer Andreas Wilbrand davon aus, dass sie das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz zwischen 191 und 193 Millionen Euro werden abschließen können, was ein Wachstum von sechs bis acht Prozent bedeute. „Das wird ein ,unerwartet‘ gutes Umsatzergebnis, weil wir dies nach dem außergewöhnlich guten letzten Jahr anfangs nicht erwartet haben.“ Doch damit ist noch nicht Schluss: Bis 2024 möchte der Hersteller einen Umsatz von 200 Millionen Euro erreichen.
In der gesamten Sopro-Gruppe, kumuliert mit allen Umsätzen der Sopro Auslandstöchter, Schwesterunternehmen und Exportaktivitäten, werde2021 voraussichtlich ein Wachstum von 8 bis 9 Prozent auf insgesamt 270 Millionen Euro erreicht.
Von den Schwierigkeiten auf den Beschaffungsmärkten waren und sind allerdings auch sie weiterhin betroffen: So hätten sie unterjährig Preiserhöhungen vornehmen müssen und auch im März 2022 werde es eine erneute Preisanpassung geben. Außerdem behielten sie es sich vor, ab August 2022 neue Preiserhöhungen anzusetzen, da sie davon ausgehen, dass sich die Preise bis Mitte 2022 weiter erhöhen. Dieser Zeitrahmen bis August sei bewusst in Rücksprache mit dem Handel gewählt worden, wie Wilbrand betont. So habe dieser die Möglichkeit, sich darauf einzustellen.
Des Weiteren konnte Wilbrand ein Update zu ihrem geplanten Neubau eines Laboratoriums für Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik, kombiniert mit einem Kunden-Schulungszentrum verkünden: Durch Corona war es auch hier zu Verzögerungen gekommen, spätestens im Sommer 2022 sollen die ersten Erdarbeiten beginnen. Außerdem sei es geplant, noch im nächsten Jahr das bestehende Werk am Standort Wiesbaden auszubauen und eine neue Mischerlinie mit einem zusätzlichen Produktionsvolumen von bis zu 70.000 Tonnen pro Jahr zu errichten.
Einen ausführlichen Bericht zum Pressegespräch können Abonnenten in der Januar-Ausgabe des BaustoffMarkt lesen.
