Referenten beim Wego Fachdialog Trockenbau (v.l.): 
Armin Bühler, Dirk Rombach, Dennis Rupprich und Christian Polstermüller.
Referenten beim Wego Fachdialog Trockenbau (v.l.): Armin Bühler, Dirk Rombach, Dennis Rupprich und Christian Polstermüller. (Quelle: Wego)

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23. November 2022 | Teilen auf:

Wego lädt Trockenbauer zum Fachdialog

Dass ihr Gewerk einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten kann, demonstrierten Wego Systembaustoffe und die Memminger Firma Raum-K rund zwanzig Trockenbauunternehmern aus ganz Deutschland bei einem Fachdialog in Düsseldorf. Alfons Horn, Vorsitzender der Wego-Geschäftsführung, skizzierte zu Beginn die Zielsetzung der Veranstaltung: „Wir wollen gemeinsam mit Ihnen den Trockenbau als Speerspitze für die Energie- und Wärmewende etablieren und zeigen, wie sich das mit funktionalen Systemen bewerkstelligen lässt.“ Trockenbau sei eben deutlich mehr als „W112-Wandkonstruktionen“ und könne in Zeiten von Niedertemperatur-Heiztechnik die dafür notwendigen Flächen schaffen, erklärte Horn.

Wie es in der Mitteilung heißt, benannte Raum-K-Geschäftsführer Armin Bühler die zentralen Herausforderungen an Gebäude-Energieeffizienz: Bestandssanierung sei Pflicht und biete einen Markt für die nächsten 20 Jahre. „Ohne Wärmespeicher wird es keine Wärmewende geben. Die Gebäudemasse stellt eine vorhandene, einfach und schnell durch den Trockenbauer erschließbare, enorm große und preiswerte Speicherkapazität dar“, so Bühler. Er plädierte deshalb der Mitteilung zufolge dafür, Gebäudemasse im Bestand schnell als Speicher verwertbar zu machen und ergänzend dazu nachrüstbare Flächenheizsysteme einzusetzen.

Wie sich das technisch umsetzen lasse, zeigte Dirk Rombach (Produkt- und Keyaccount Manager beim Netzwerk Raum-K) in seinem Vortrag über Funktionen und Vorteile von Klimadecken zum Heizen und Kühlen anhand der Systeme "Raum-K Flex", "Raum-K Grid" und "Raum-K Buffer". Dennis Rupprich, Wego Category Manager, präsentierte Wego Systembaustoffe als Partner des Raum-K-Netzwerks. Eckpunkte der gemeinsamen Klimadecken-Offensive seien die Zentraleinlagerung der Systeme in vier Wego-Kompetenzzentren, die Verteilung an mindestens fünf Niederlassungen pro Vertriebsgebiet und die Positionierung von mindestens zwei Ansprechpartnern an den Standorten, die speziell für Klimadeckentechnik qualifiziert sind.

Einen besonderen Service für die Trockenbau-Kunden präsentierte laut Mitteilung abschließend Christian Polstermüller, Leiter Einkauf der Wego. Mit seinem Team analysiert er kontinuierlich die branchenrelevante Energie- und Rohstoffkostenentwicklung an den nationalen und internationalen Märkten, wie es in der Mitteilung heißt. Die daraus resultierenden Preistrends bildet seine Abteilung in grafisch aufbereiteten Indices ab, aus denen sich den Angaben zufolge strategische Schritte für das Agieren am (Trockenbau)Markt ableiten lassen. Diese Erkenntnisse stellt der Hanauer Baustoffhändler nach eigenen Angaben seinen Trockenbaukunden auf Wunsch zur Verfügung, um auf dieser gemeinsamen Datenbasis an Lösungen zu arbeiten.

Das Unternehmen plant bereits eine Neuauflage dieses Dialogformates. Dann seien die Trockenbauer eingeladen, Planer und Architekten ihres Vertrauens mit zur Veranstaltung zu bringen und in die Gespräche zu integrieren, heißt es.

zuletzt editiert am 23.11.2022