Zum Start der IFAT hat die Rheinland-Pfälzisch Technische Universität Kaiserslautern-Landau die aktuelle Studie „Vom Starkregen-Management zur klimaresilienten Stadt“ vorgestellt. Die Studie in Auftrag gegeben hat die Initiative „Verantwortung Wasser und Umwelt“, die vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) unterstützt wird.
Fazit der Untersuchung zur Klimasicherheit in Städten: Die wachsenden Klima-Risiken zwingen Deutschland jetzt dazu, anders zu bauen – und sich sogar umzubauen. „Im Fokus der Studie stehen drei Gefahren durch extreme Wetterlagen, gegen die vor allem der Staat, aber auch private Haus- und Wohnungseigentümer jetzt effektiv und entschlossen vorgehen müssen: Überflutungen und Hochwasser, Hitze, Trockenheit und Wassermangel in den Städten“, formulierte Prof. Theo Schmitt von der RPTU Kaiserslautern in München.
Deutschland brauche dringend eine Klima-Risiko-Analyse für alle Städte und Gemeinden, betonte der Studienautor vor den Pressevertretern. Drängende Aufgabe von Bund und Ländern sei es, hierfür die gesetzlichen Weichen zu stellen. Dem „Komplett-Check“ von Gebäuden und Infrastruktur müssten dann Schutzkonzepte folgen: „Dringend notwendig sind effektive Vor-OrtLösungen, um die Städte klimasicherer zu machen“, so Schmitt. Bund und Länder müssten dazu klare Vorgaben machen und die Kommunen bei der Finanzierung erheblich unterstützen, forderte die Initiative.
Mehr zu der vorgestellten Studie lesen Abonnenten in der Juni-Ausgabe des BaustoffMarkt.
