Zwei Personen stehen vor einer roten Wand in einem Büro.
Gemeinsam im Einsatz bei der European Mortar Industry Organisation (EMO): Dr.-Ing. Tim Link und Katharina Lennig. (Quelle: VDPM)

Köpfe & Personalien 2025-05-06T06:47:37.574Z VDPM verstärkt Präsenz in der EMO

Die European Mortar Industry Organisation (EMO) vertritt in Brüssel die Interessen der europäischen Hersteller von Mörtel und Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) gegenüber den technischen Ausschüssen und Gremien der EU sowie bei der Vorbereitung der europäischen technischen Gesetzgebung. Als EMO-Mitglied hat der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) seine personelle Präsenz im europäischen Verband nun verstärkt.

So wurde Dr.-Ing. Tim Link zum Portfolio-Manager für das EMO Sounding Board Floor Screeds (Estrich) berufen. Dr. Link absolvierte laut Mitteilung zunächst ein Bauingenieur-Studium an der Bauhaus Universität Weimar und promovierte dort anschließend zum Thema „Alternative Zemente mit geringem CO2-Fußabdruck“. Seit 2016 ist er bei der Firma Casea, zunächst als Laborleiter, inzwischen als Leiter Produktmanagement. Mitglied im Arbeitskreis Technik und Marketing Estrichmörtel des VDPM ist er seit 2020. Zielsetzung seiner (ehrenamtlichen) Tätigkeit bei der EMO sei es, zu analysieren, was von der EU an die Baustoffproduzenten herangetragen wird, und dies entsprechend zu kommentieren, heißt es.

Eng zusammenarbeiten werde Dr. Link in Brüssel mit Katharina Lennig, ebenfalls Mitglied des VDPM-Arbeitskreises Technik und Marketing Estrichmörtel. Sie ist seit Oktober 2022 hauptamtlich bei der EMO und als Technical and Communication Officer zuständig für den medialen Auftritt des Verbandes nach außen. Außerdem unterstützt sie die verschiedenen Sounding Boards, Task Groups und das Technical Committee der EMO im Tagesgeschäft auf europäischer Ebene.

„Die EU steuert den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit durch verschiedene Maßnahmen des Green Deals. Für unsere Branche bedeutet dies eine Vielzahl an Regelungen, Anforderungen und Vorgaben, die umgesetzt werden müssen. Derzeit habe ich den Eindruck, dass in Zukunft leider mehr intellektuelle Kapazitäten in die Erfüllung formaler Anforderungen investiert werden als in echte Projekte, die unsere Produkte wirklich nachhaltiger machen. Diesen Trend wieder umzukehren, sehe ich als wichtige Aufgabe für unsere Verbandsarbeit in Brüssel“, wird Dr. Link in der Mitteilung zitiert.

zuletzt editiert am 04. Juni 2025
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