Firmensitz von Uzin Utz in Ulm. Quelle: Uzin Utz
Mit den Produkten der Marken Uzin, Wolff, Pallmann, Arturo, Codex, RZ und Pajarito hat Uzin Utz das erste Halbjahr 2021 nach eigener Aussage mit einem neuen Bestwert abgeschlossen. Quelle: Uzin Utz

Industrie

27. August 2021 | Teilen auf:

Uzin Utz schließt erstes Halbjahr 2021 mit „Rekordwerten“ ab

Uzin Utz hat das erste Halbjahr 2021 mit „Rekordwerten“ abgeschlossen, wie der Hersteller mitteilte. Der Konzernumsatz habe sich im Vergleich zum Vorjahr um 18,6 Prozent auf 221,7 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2020: 186,9 Millionen Euro) entwickelt. Mit 29 Millionen Euro liege das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Halbjahr ebenfalls 87,6 Prozent über Vorjahresniveau (erstes Halbjahr 2020: 15,5 Millionen Euro).

Alle Gesellschaften der Kern- und Wachstumsregionen hätten in den ersten sechs Monaten ein Umsatz- und Ergebnisplus im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Darüber hinaus habe der Konzernabsatz trotz anhaltender Pandemie und erschwerter Rohstoffbeschaffung im Vergleich zum Jahr 2020 gesteigert werden können.

„Allerdings hat sich die Verfügbarkeit von Rohstoffen nicht verbessert. Dank unserer führenden Marktstellung, der starken Einkaufsorganisation sowie des schnellen und gezielten Kostenmanagements konnte Uzin Utz allen Widrigkeiten zum Trotz Marktanteile gewinnen und Rekordresultate erzielen“, wird Heinz Leibundgut, Mitglied des Vorstands von Uzin Utz, zuständig für Finanzen und Führung der Beteiligungsgesellschaften, in der Pressemitteilung zitiert. „Unser starkes Produktportfolio, eine weltweit hohe Kundennachfrage sowie die exzellente operative Leistung unserer Belegschaft haben dazu beigetragen, im ersten Halbjahr 2021 einen neuen Bestwert zu erzielen“, so Leibundgut weiter. Ein weiterer Effekt für das überproportionale Ergebniswachstum resultiert unter anderem aus einem einmaligen Sondereinfluss von 1,3 Millionen Euro, der auf den Verkauf eines Investment Properties zurückzuführen sei.

Doch auch Uzin Utz kämpfe mit massiven Preissteigerungen und Lieferengpässen, die seit Dezember 2020 an Fahrt aufgenommen hätten. „Die Prognose geht davon aus, dass weitere Unsicherheiten bei den Preisen im Beschaffungsbereich bestehen bleiben und die Versorgungssituation in allen produzierenden Gesellschaften herausfordernd sein wird“, wird Leibundgut weiter zitiert. „Mit zunehmender Dauer der Versorgungs- und Lieferengpässe bei der Rohstoffbeschaffung wird die Situation angespannter. Wir dürfen uns deshalb keinesfalls ausruhen und rechnen auch im zweiten Halbjahr mit Produktionseinschränkungen und damit verbundenen Auswirkungen.“.