Uzin Utz hat von Januar bis einschließlich Juni 2023 einen Umsatz von 244,7 Millionen Euro (2022: 246,5 Millionen Euro) erwirtschaftet, das entspricht einem Rückgang von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit 17,5 Millionen Euro (Halbjahr 2022: 21,5 Millionen Euro) liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Halbjahr bei einer EBIT-Marge von 7,1 Prozent um 18,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang resultiere maßgeblich aus Währungskurseffekten und den gestiegenen Personalkosten, heißt es vom Ulmer Hersteller.
„Das wirtschaftliche Umfeld im ersten Halbjahr 2023 hat sich erneut als schwierig und herausfordernd erwiesen. Im zweiten Quartal beeinflussten die hohen Faktorpreise und die verschlechterten Finanzierungsbedingungen das Bauhauptgewerbe im Großteil unserer Kern- und Wachstumsmärkte stärker als bisher“, so Finanzvorstand Christian Richter bei der Vorlage der Halbjahreszahlen.
Der Rückgang der Baugenehmigungen im Großteil der von Uzin Utz definierten Kern- und Wachstumsmärkte werde sich auf das zukünftige Wachstum auswirken, so das Unternehmen. Unter den aktuellen Bedingungen sei die Erzielung des im Geschäftsbericht 2022 prognostizierten moderaten Umsatzwachstums nicht mehr realistisch. Stattdessen erwartet der Hersteller zum Ende des Geschäftsjahres 2023 ein im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibenden Umsatz und für die EBIT-Marge und das EBIT weiterhin einen moderaten Rückgang.
