Uzin Utz hat nach vorläufigen Berechnungen das Geschäftsjahr 2021 mit Rekordwerten abgeschlossen. Wie der Anbieter für Bodensysteme mit Sitz in Ulm mitteilt, beläuft sich der Konzernumsatz auf 440,1 Millionen Euro nach 383,6 Millionen Euro im Vorjahr. Das entspricht einem Umsatzwachstum von 14,7 Prozent. Mit 47,5 Millionen Euro liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) den Angaben zufolge mit einer Steigerung von 18,5 Prozent ebenfalls deutlich über dem des Vorjahrs (40,1 Millionen Euro).
Neben der anhaltenden Corona-Pandemie haben nach Angaben des Unternehmens die massiven Lieferengpässe sowie die knappe Verfügbarkeit von Frachtraum bereits im Januar 2021 zu deutlichen Preissprüngen in der Rohstoffbeschaffung und Logistik geführt. „Das Jahr 2021 war geprägt vom Ungleichgewicht in globalen Abläufen, doch die Braubranche zeigte sich robust und die Nachfrage im Bau blieb hoch. Die Herausforderungen nahmen und nehmen wir zu jedem Zeitpunkt ernst, und mehr denn je verfolgen wir unseren Auftrag, ein verlässlicher Partner zu sein“, wird Finanzvorstand Heinz Leibundgut in der Pressemitteilung zitiert. „Der ausgebrochene Krieg in Europa bewegt uns zutiefst und wir werden dort unterstützen, wo Hilfe benötigt wird und Zusammenhalt gefordert ist“, so Leibundgut weiter. Der Krieg werde das Osteuropa-Geschäft des Unternehmens betreffen, doch das werde auf den Konzernumsatz keinen wesentlichen Einfluss haben, heißt es.
