Heidelberg Materials hat nach eigenen Angaben im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie neben der Vermeidung von CO2-Emissionen die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft durch den Einsatz von rezyklierten Materialien als Ziel. Wie der Hersteller mitteilt, ist das Tochterunternehmen Heidelberg Materials Mineralik jetzt mit der Frankfurter UM Recycling eine Partnerschaft eingegangen, um ein ganzheitliches Baustoffrecycling-Konzept im Großraum Frankfurt zu realisieren. Dabei werden durch UM Recycling, das zur Antal-Gruppe gehört, Rückbaumaterialien wie Altbeton zu rezyklierten Materialien verarbeitet. Diese werden bei Heidelberg Materials sowohl in der Herstellung von neuem Beton und Betonwaren als auch bei der Herstellung von Zement eingesetzt, heißt es in der Mitteilung. Die gebündelte Kompetenz beider Unternehmen ermögliche es, den Kunden damit eine Komplett-Lösung anzubieten.
UM Recycling ist seit über drei Jahren im Großraum Frankfurt tätig und auf Urban Mining spezialisiert. Eingehende Materialien werden klassifiziert, sortiert, recycelt und damit wieder nutzbar gemacht. Durch den Firmensitz der Antal-Gruppe in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Osthafen können kurze innerstädtische Transportwege realisiert werden. Die sorgsame Steuerung von Transportströmen spare zusätzliche Emissionen und Kosten ein. Heidelberg Materials hat ein Zementmahlwerk in Mainz und betreibt im Großraum Frankfurt mehrere Betonwerke in unmittelbarer Nähe zum Standort des Recycling-Unternehmens. Neben dem Einsatz des Recyclingmaterials als Gesteinskörnung im Beton könne durch die Kooperation auch eine nachhaltige Lösung für die anfallenden Feinmaterialien umgesetzt und damit der Kreislauf geschlossen werden.
