Die Eurobaustoff Fachgruppe Tiefbau tagte Anfang Februar in Würzburg. Fachbereichsleiter Antonio Colletta bot laut Mitteilung zunächst einen Rückblick auf den EK-Umsatz im Fachbereich Tiefbau, dessen rückläufige Entwicklung von 9,9 Prozent er per 12/2023 unter anderem auf die Einlagerungen aus Ende 2022 zurückführt. Auch hochbaunahe Sortimente seien im Vergleich zu 2022 deutlich rückläufig, bedingt durch den Absatzrückgang 2023 sowie Einlagerungseffekte in 2022 und den Preisverfall. Eine heterogene Entwicklung verzeichnete der Fachbereichsleiter der Mitteilung zufolge hingegen bei Sortimenten, die den gewerblichen und öffentlichen Tiefbau (Infrastruktur) betreffen. Für das laufende Jahr rechnen die Fachgruppenmitglieder der Mitteilung zufolge im hochbaunahen Sortiment mit weiteren nennenswerten Rückgängen, in Sortimenten, die den gewerblichen und öffentlichen Tiefbau (Infrastruktur) beträfen, erneut mit einer heterogenen Entwicklung. Chancenmärkte für 2024 erkennen die Tiefbau-Spezialisten laut Mitteilung im Regenwassermanagement, dem Glasfaserausbau und zumindest teilweise auch bei der Stromversorgung.
Beim Treffen nahmen die neu gewählten Mitglieder des Fachgruppenausschusses ihr Amt auf. Nachdem Willy Grübmeyer, Prokurist der Firma Albert Leymann und langjähriges Mitglied für die Region Nord (2008 – 2023), verabschiedet worden war, begrüßten die Mitglieder seinen Nachfolger Stefan Focks, Abteilungsleiter Tief- und Galabau der Knipper Holding. Die Region Rheinland wird künftig von Christian Steimel, Abteilungsleiter Tiefbau der Henrich Baustoffzentrum, vertreten. Tobias Viebranz repräsentiert als Bereichsverantwortlicher Tief- u. Galabau der Kleinlein Bauzentrum ab sofort die Region Bayern. Danksagungen gingen entsprechend an deren Vorgänger, die Herren Karl-Heinz Henzel von der Firma Faßbender Tenten sowie Max Bauer aus dem Hause Peter Kasberger. Wiedergewählt wurden die Fachgruppensprecher Peter Böhm, Geschäftsführer Blatter Baustoffhandel, sowie Dietmar Cramer, Geschäftsführung Baustoff Dietrich.
