Ter Hürne investiert eigenen Angaben zufolge noch in diesem Jahr über 6,5 Millionen Euro in modernste Technologien und Produktionsanlagen. Man wolle die Attraktivität des eigenen Angebots für Holz- und Parkettböden weiter ausbauen und die eigene Wertschöpfungskette vertiefen, teilt der Hersteller von Parkett- und Fußbodenlösungen mit.
Im Fokus stehe dabei vor allem die Oberflächengüte, sowohl für lackierte Böden wie auch für geölte Böden. So werde aktuell für über 3 Millionen Euro eine Oberflächenstraße für geölte Böden in Südlohn installiert. Als zweite zentrale Investition, die sich aktuell in der Umsetzung befindet, wird laut Mitteilung die für die 3-dimensionale Gestaltung der Oberflächen bei allen Holzböden notwendige Technologie umfassend erweitert. Dritter Investitionsschwerpunkt ist das neue Großplatten-Sägezentrum, welches im September in Betrieb gegangen ist und die Wertschöpfung in Südlohn weiter ausbaut. Mit cirka 1,2 Millionen Euro wurde den Angaben zufolge so eine verbesserte Leistungsfähigkeit für die Produktionsketten Hywood, Parkett und auch für andere auf Großplatten basierende Bodengattungen der Südlohner geschaffen.
„Wir werden auf der Bau 2025 in München in allen Fußbodenkategorien aus Holz einen für ter Hürne und den Markt neuen Maßstab setzen, den wir mit unseren Handelspartnern dann im ersten Quartal 2025 lancieren. Aktuell ist der Markt für Parkett zwar unter Druck, aber wir sind fest davon überzeugt, dass vor uns das Zeitalter der Böden aus Holz liegt. Klimapositiv, nachhaltig, natürlich, gesund und langlebig schön ist eine unschlagbare Kombination für einen Fußboden“, sagt Gesellschafter Bernhard ter Hürne.
