Nachhaltiges Bauen in der strategischen und praktischen Umsetzung stand im Mittelpunkt der Mauerwerkstage 2024 von Hörl+Hartmann und dem Ziegelwerk Bellenberg. Rund 650 Teilnehmer verfolgten laut Veranstalterangaben im Rahmen von drei Präsenz- und einer Hybridveranstaltung in Ulm, Seligenstadt, Dachau und Memmingen zahlreiche Fachvorträge der Referenten.
Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Inhaber des Büros für Bauphysik (Hannover), stellte in seinem Vortrag zu Beginn der Veranstaltungen die wichtigsten Inhalte der zweiten Änderungsnovelle des Gebäudeenergiegesetz GEG mit den Folgen für Neu- und Altbau vor und gab einen Ausblick auf mögliche Förderungen. Julius Grimm, Geschäftsführer der Firma Grimm (Maselheim), stellte Lösungen zur Realisierung von QNG-Gebäuden in Massivbauweise vor und lieferte gleichzeitig den Nachweis aus der praktischen Umsetzung. Dipl.-Ing. Holger König, Inhaber der Ascona (Gröbenzell), richtete seinen Blick auf die Lebenszyklusanalyse von Wohngebäuden und zeigte Wege auf, wie die Konstruktion massiver Außenwände in die ökologische Bewertung einbezogen werden. Dipl.-Ing. (FH) Josef Mayr, Sachverständiger für Brandschutz und Hauptautor des Brandschutzatlasses, erläuterte in seinem Vortrag die pragmatische Umsetzung des Brandschutzes im Neu- und Umbau. Und Prof. Jürgen Ulrich, Vorsitzender Richter am Landgericht Dortmund im Ruhestand und Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes im Justizministerium NRW, vermittelte zum Abschluss der jeweiligen Veranstaltungen juristisches Basiswissen für Bauunternehmer.
