Die Stoffpreisgleitklausel für Bauverträge des Bundes wurde bis zum 30.06.2023 verlängert.
Die Stoffpreisgleitklausel für Bauverträge des Bundes wurde bis zum 30.06.2023 verlängert. (Quelle: Pixabay)

Bauwirtschaft

16. December 2022 | Teilen auf:

Stoffpreisgleitklausel für Bauverträge des Bundes verlängert

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie das Bundesministerium für Digitales und Verkehr haben sich laut Mitteilung dafür entschieden, die Sonderregelungen für die Vereinbarung von Stoffpreisgleitklauseln für Bauverträge des Bundes noch einmal um sechs Monate bis zum 30.06.2023 zu verlängern. Die Regelung diene dazu, die in Folge des Krieges in der Ukraine eingetretenen erheblichen Preissteigerungen bei wesentlichen Baumaterialien zumindest teilweise abzufangen und auf diese Weise eine tragfähige Kalkulationsgrundlage für die am Baugeschehen beteiligten Unternehmen zu schaffen.

„Die Stoffpreisgleitklausel hat sich im öffentlichen Auftragswesen des Bundesbaus bewährt. Sie nimmt sowohl unseren Auftragnehmern als auch den Bauverwaltungen die Sorge vor übermäßiger Kostenbelastung in der aktuellen Krise. Zwar sind bei einigen Baustoffen Stabilisierungstendenzen erkennbar, der Markt ist jedoch nach wie vor volatil. Die Gleitklausel löst zwar nicht alle aktuellen Probleme der Baubranche, aber sie ist eine wichtige und hilfreiche Unterstützung in dieser nicht einfachen Zeit“, wird Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, in der Mitteilung zitiert.

zuletzt editiert am 19.12.2022