Ein Mann mittleren Alters in einem dunklen Anzug steht in einem modernen Büro.
Søren P. Olesen, CEO Stark Group. (Quelle: Stark Deutschland)

Fachhandel 2024-11-19T09:31:56.384Z Stark Group erhöht Nettoumsatz

Die Stark Group hat infolge der Übernahme eines der größten britischen Baustoffhändler im Februar 2023 ihren Nettoumsatz im Geschäftsjahr 2023/24 um 10,3 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro erhöht. Das operative Ergebnis (EBITDA) des Baustoffhändlers sank nach mehreren Rekordjahren um 18,4 Prozent auf 372 Millionen Euro.

„Wir liefern ein zufriedenstellendes Ergebnis nach einem Jahr mit Gegenwind. Die Nachfrage war aufgrund mehrerer Jahre, die durch hohe Inflation, hohe Zinssätze sowie makroökonomische Herausforderungen geprägt waren, historisch schwach“, sagt Group CEO Søren P. Olesen.

Seit 2020 hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge eine durchschnittliche jährliche Nettoumsatzsteigerung von 17,4 Prozent erzielt und 31 Akquisitionen abgeschlossen. „Wir investieren in unser Geschäft und haben es geschafft, unser Wachstums- und Transformationsprogramm in einem der herausforderndsten Jahre meiner zehnjährigen Tätigkeit für die Stark Group zu beschleunigen. Das ist wichtig, weil das Programm sicherstellt, dass wir Skaleneffekte erzielen und uns noch besser positionieren, wenn sich die Märkte erholen“, so Olesen.

Stark Deutschland mit Umsatzrückgang

Wie aus dem Annual Report des Unternehmens hervorgeht, sah sich das Geschäft in Deutschland und Österreich starkem Gegenwind aus dem makroökonomischen Umfeld in Deutschland ausgesetzt. Deutschland und Österreich erzielten ein operatives Ergebnis von 102 Millionen Euro (Vorjahr: 176 Millionen Euro). Der berichtete Nettoumsatz belief sich auf 2,523 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 11,3 Prozent entspricht.

zuletzt editiert am 27. November 2024