Sika hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme der MBCC Group, das ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe (BASF Construction Chemicals), von einer Tochtergesellschaft des globalen Private-Equity-Unternehmens Lone Star Funds, unterzeichnet. Die MBCC Group mit dem Hauptsitz in Mannheim ist ein weltweit führender Anbieter von bauchemischen Produkten und Lösungen, zu ihr gehört auch PCI. Die Transaktion bewertet die MBCC Group laut Mitteilung mit 5,5 Milliarden Schweizer Franken (5,2 Milliarden Euro).
Die Transaktion werde die Sika Wachstumsstrategie 2023 nochmals beschleunigen, heißt es. Sika erweitere das eigene Produkt- und Dienstleistungsangebot in den Bereichen Bauchemie und Industrieklebstoffe durch das hochkomplementäre Portfolio der MBCC Group. Für das Jahr 2023 erwartet das gemeinsame Unternehmen den Angaben zufolge einen Umsatz von über 13 Milliarden Schweizer Franken (12,3 Milliarden Euro). Kunden würden von einem erweiterten und effizienteren Vertriebsnetz in allen Kernmärkten profitieren.
„Zwei Nachhaltigkeitschampions bündeln ihre Kräfte. Sika ist Vorreiter für nachhaltige Lösungen in der gesamten Bauindustrie, für die MBCC Group ist Nachhaltigkeit ein ebenso zentraler Pfeiler des Geschäfts“, sagt Thomas Hasler, CEO Sika, zu dem Zusammenschluss. Und Jochen Fabritius, CEO MBCC Group, ergänzt: „Unsere Produkte und Kompetenzen werden wieder Teil des Kerngeschäfts. Gemeinsam mit Sika wollen wir neue und spannende Geschäftsmöglichkeiten erschließen.“
Die Übernahme erfolgt vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen. Der Abschluss der Akquisition wird für die zweite Hälfte des Jahres 2022 angestrebt.
