Sika konnte den Umsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 auf rund 8,4 Milliarden Schweizer Franken (+5,6 Prozent in Schweizer Franken) steigern. Dies entspricht laut Mitteilung einem Umsatzplus von 12,4 Prozent in Lokalwährungen. Ein wichtiger Wachstumstreiber sei dabei die MBCC-Akquisition gewesen. Die Synergien konnten den Angaben zufolge von 160-180 Millionen Schweizer Franken auf 180-200 Millionen Schweizer Franken erhöht werden.
Sika hat im laufenden Geschäftsjahr die Materialmarge auf 53,1 Prozent erhöht (Vorjahr: 49,3 Prozent). Das bereinigte EBIT wuchs auf rund 1,25 Milliarden Schweizer Franken und die bereinigte EBIT-Marge auf 13,8 Prozent auf 14,8 Prozent Inklusive der Einmaleffekte aus Veräusserungen und Akquisitionen realisierte das Unternehmen ein EBIT von 1,1 Milliarden Schweizer Franken (Vorjahr: 1,2 Milliarden Schweizer Franken).
Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) verzeichnete einen Umsatzanstieg in Lokalwährungen von 10,6 Prozent (Vorjahr: 10,5 Prozent). Starke Zuwachsraten haben laut Mitteilung die Länder des Nahen Ostens erzielt, ebenfalls positiv entwickelten sich Frankreich, Spanien und Portugal. Nach wie vor verhalten waren den Angaben zufolge die Geschäftsaktivitäten in der DACH-Region (Deutschland, Österreich Schweiz) sowie in Nordeuropa.
Sika hat im Oktober die Strategie 2028 „Beyond the Expected“ inklusive der damit verbundenen Mittelfrist-Ziele vorgestellt. Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg in Lokalwährungen von über 15 Prozent unter Berücksichtigung des Akquisitionseffekts der MBCC-Übernahme. Gleichzeitig bestätigt Sika in der Mitteilung eine erwartete überproportionale EBIT-Steigerung ohne Berücksichtigung der MBCC-Akquisition.
