Auf dem diesjährigen Sika Capital Markets Day, der am 3. Oktober in Zürich unter dem Motto «Wachstum erschliessen – Langlebigkeit und Kreislaufwirtschaft im Bau und in der Industrie» stattfand, stellte Sikas Management Initiativen für das zukünftige Wachstum vor. In einer Präsentation für Investoren, Analysten und Journalisten zeigte CEO Thomas Hasler auf, wie die gestiegenen Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft die Branche aus seiner Sicht verändern.
Demnach bringe die heutige Infrastruktur hohe Instandhaltungskosten mit sich. Mangelhafte Baustrukturen und verzögerte Wartungsarbeiten könnten Schäden, hohe Reparaturkosten sowie negative ökologische und soziale Auswirkungen nach sich ziehen. Von Bauprojekten werde daher zunehmend erwartet, dass sie wesentlich langlebiger sind, weniger Instandhaltung erfordern und eine deutlich bessere CO2-Bilanz aufweisen.
Der Trend hin zu ressourcenschonenderen Bauprojekten nehme stetig zu. Bauherren würden sich für nachhaltigere, langlebigere Produkte sowie Lösungen entscheiden und dabei auf die Gesamtbetriebskosten achten. Langlebigkeit und Kreislaufwirtschaft seien von entscheidender Bedeutung. Ziel sei es, dauerhafte Bauwerke zu schaffen und eine umfassende Kreislaufwirtschaft im Bauwesen zu realisieren. Sika will eine führende Rolle bei dieser globalen Transformation einnehmen, so das Unternehmen.
„Eine längere Lebensdauer von Gebäuden bringt sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungsprojekten enorme ökologische und ökonomische Vorteile. Diese positiven Aspekte können durch den Einsatz von Recycling-Materialien noch verstärkt werden. Wir richten unsere Innovationsstrategie konsequent auf diese Trends aus und verfügen über ein umfassendes Portfolio an Technologien, die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit vereinen und unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen.“
