CEO Paul Schuler
CEO Paul Schuler. Quelle: Sika

Industrie

20. April 2021 | Teilen auf:

Sika hebt Jahresziel an

Trotz der anhaltenden Covid-19-Pandemie ist Sika mit einem dynamischen Jahresauftakt ins Geschäftsjahr 2021 gestartet und setzte den Wachstumskurs im ersten Quartal mit einem nach eigener Aussage neuen Umsatzrekord von 1,998 Milliarden Schweizer Franken (1,809 Milliarden Euro) fort, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. Dies entspreche einer Steigerung von 12,6 Prozent in Lokalwährungen. Der Umsatzzuwachs in Schweizer Franken belief sich auf 10,2 Prozent, darin enthalten sei ein negativer Währungseffekt von -2,4 Prozent.

Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung: „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen. Wir haben das Wachstumsmomentum in den meisten Märkten gezielt genutzt, um unsere Marktanteile weiter auszubauen“, sagt Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung.

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2021 sei weiterhin von der Covid-19-Pandemie und insbesondere von logistischen Herausforderungen geprägt. Durch die starke Marktstellung sowie der schnellen und gezielten Implementierung von Wachstumsinitiativen habe Sika in allen Regionen Rekordresultate erzielen, heißt es weiter in der Mitteilung.

Im ersten Quartal 2021 realisierte die Region EMEA eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 13,2 Prozent (Vorjahr: 13,3 Prozent). Der Umsatz betrug hier im ersten Quartal 914,7 Millionen Schweizer Franken (828,5 Millionen Euro). Die Länder der D/A/CH-Region, die nordischen Länder, Osteuropa und der Nahe Osten hätten gute Geschäftsverläufe erzielt. Von einem Wachstumsschub profitierten die Länder Südeuropas mit Italien, Frankreich und Großbritannien sowie Afrika.

Trotz der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die operativen Geschäftsergebnisse bestätigt Sika die strategischen Ziele 2023. Das Unternehmen bleibe weiterhin klar auf langfristigen Erfolg und profitables Wachstum ausgerichtet. Mit dem Fokus auf die sechs Eckpfeiler – Marktdurchdringung, Innovation, operative Effizienz, Akquisitionen, starke Unternehmenswerte und Nachhaltigkeit – will Sika bis 2023 jährlich um 6 bis 8 Prozent in Lokalwährungen wachsen. Ab 2021 strebt das Unternehmen die Steigerung seiner Ebit-Marge auf 15 bis 18 Prozent an. Projekte in den Bereichen Operations, Logistik, Beschaffung und Produktformulierungen sollen zu einer Verbesserung der Betriebskosten von jährlich 0,5 Prozent des Umsatzes beitragen.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet Sika ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen (bisher: Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 6 bis 8 Prozent) sowie eine überproportionale Ebit-Steigerung. Die Ebit-Marge solle erstmals auf 15 Prozent ansteigen.