Sika hat die eigenen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in der Region Asien/Pazifik deutlich erweitert und ein neues, topmodernes Technologiezentrum in Suzhou, China, eröffnet. Der Tätigkeitsschwerpunkt liege auf der Entwicklung von nachhaltigen und leistungsstarken Technologien, mit denen das Unternehmen maßgeblich zur Transformation der Bau- und Fahrzeugindustrie beitragen will, heißt es in einer Mitteilung. Das neue Kompetenzzentrum werde eine zentrale Rolle bei der Erschließung der Marktpotenziale in der gesamten Region spielen. Das Investitionsvolumen belaufe sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag (CHF).
Das neue Technology Center Suzhou, nahe Shanghai, ist laut Mitteilung nach jenem in Zürich das zweitgrösste Technologiezentrum des Herstellers und erstrecke sich über eine Nutzfläche von rund 9.000 Quadratmetern. Rund 150 Expertinnen und Experten sollen dort an Zukunftstechnologien forschen. Die Einrichtungen im neuen Technologiezentrum umfassen hochmoderne Labore für die Entwicklung von Kleb- und Dichtstoffen. Darüber hinaus seien Forschungseinrichtungen für Betonzusatzmittel- und CO2-reduzierende Zementtechnologien etabliert worden. Zusätzlich ermöglichen zahlreiche Labore die Entwicklung neuer Lösungen für den Bau- und Automotivesektor.
Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben weltweit über mehr als 20 globale Technologiezentren und 100 lokale Entwicklungs- und Anwendungszentren. Insgesamt seien mehr als 1.800 Mitarbeitende in der Forschung und Entwicklung beschäftigt.
