Baustellenlieferung
Die Baywa erzielte 2021 im Segment Bau einen Umsatz in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. (Quelle: Baywa)

Fachhandel 2022-03-24T13:17:31.680Z Segment Bau der Baywa steigert Ergebnis um 56 Prozent

Außergewöhnliche Wachstumszahlen vermeldete die Baywa heute (24.3.). So erzielte der Münchner Konzern im Segment Bau im Geschäftsjahr 2021 ein um 56 Prozent höheres Ergebnis als im Vorjahr. So stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 73,2 Millionen Euro (Vorjahr: 46,9 Millionen Euro). Der Umsatz im Segment Bau erhöhte sich mengen- und preisbedingt auf 2,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,9 Milliarden Euro). „Die Öffnung unseres Geschäftsmodells hin zu mehr Spezialisierung und Services für den Bausektor sowie Baywa Bau Projekt sind starke Treiber dieser erfreulichen Entwicklung. Unsere langjährigen Geschäftsbeziehungen haben es uns ermöglicht, trotz der letztjährigen Kapriolen im Baustoffmarkt, etwa bei Holz und Stahl, unsere Kunden zu beliefern und ein verlässlicher Partner zu sein“, sagt der Vorstandsvorsitzende Prof. Klaus Josef Lutz.

Das Segment habe von einer anhaltend hohen Nachfrage in den Bereichen Hochbau, Tiefbau, Dach, Garten- und Landschaftsbau, Trockenbau sowie bei Baugeräten und Werkzeugen profitiert. Ein wichtiger Erfolgsfaktor sei dabei die, im Vergleich zum Wettbewerb, deutlich bessere Lager- und Lieferfähigkeit, gepaart mit der 2020 weiter ausgebauten Vertriebs- und Sortimentsspezialisierung gewesen, heißt es vonseiten des Münchner Konzerns. Zusätzlich dazu etabliere sich die Baywa Bau Projekt GmbH als tragende Säule im Segment Bau: Über 120 Wohn-/Gewerbeeinheiten wurden laut Mitteilung 2021 verkauft und damit viermal so viele wie im Vorjahr. Die Projektpipeline konnte den Angaben zufolge um acht neue Projekte aufgestockt werden, deren Erlös in den nächsten Jahren zum Tragen komme.

Der gesamte Konzern schloss das Berichtsjahr 2021 mit einem Ergebniszuwachs von 26 Prozent auf eine neue Rekordmarke beim Ebit von 266,6 Millionen Euro (Vorjahr : 211,6 Millionen Euro) ab. Der Umsatz stieg um mehr als 20 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 16,5 Milliarden Euro).

Auch der Start ins neue Geschäftsjahr sei bisher gut verlaufen. Nach derzeitiger Einschätzung erwartet das Unternehmen keine wesentlichen Auswirkungen auf seine Aktivitäten aufgrund des Krieges in der Ukraine. Die Ukraine und Russland seien für den Konzern keine wesentlichen Absatzmärkte. Inwieweit die Logistikketten weiter gestört werden könnten, bliebe abzuwarten, so das Unternehmen.

zuletzt editiert am 24. März 2022
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