Laut aktuellem Branchenradar schaffte der Fenstermarkt in der Schweiz im vergangenen Jahr die Trendwende. Demnach erhöhten sich die Herstellererlöse 2024 zumindest moderat um 1,8 Prozent gegenüber 2023 auf 943 Millionen Schweizer Franken. Für den Aufschwung sorgen Neubau und Sanierung gleichermaßen. Deutlicher Zuwächse gab es bei Holz/Alufenster, da diese alle anderen Rahmenmaterialien kannibalisierten, berichtet das Marktforschungsinstitut.
Ende des vergangenen Jahres kaufte die Dovista-Gruppe den auf Holz/Alu-Fenster spezialisierten Fensterproduzenten 4B AG, zudem die Nummer zwei am Schweizer Fenstermarkt. Einige Jahre davor hatte Dovista (Teil der dänischen VKR-Holding) bereits den Marktführer Ego Kiefer übernommen. „Wird die Transaktion von 4B durch die Wettbewerbsbehörden genehmigt, beherrscht die VKR-Holding nicht nur den Markt für Dachflächenfenster (Velux), sondern dominiert auch den Vertikalfenster-Markt eindrucksvoll“, sagt Andreas Kreuter, Geschäftsführer des Branchenradar.
