Der Umsatz im Holzhandel ist in den ersten vier Monaten 2023 im Vergleich zum Vorjahr um fast 15 Prozent rückläufig. Dies zeigen aktuelle Ergebnisse des Betriebsvergleiches des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel (GD Holz). Demnach berichten die Unternehmen von einem seit Jahresbeginn deutlich ruhigeren Geschäftsverlauf, insbesondere der Holzeinzelhandel sei von einer sehr schwachen Nachfrage betroffen. Die Ursachen für den schwachen Jahresstart liegen dem Verband zufolge im konjunkturellen Umfeld, aber auch rückläufige Preise in einigen Sortimenten würden für den Abwärtstrend sorgen. Dazu komme ein Basiseffekt, da die Umsätze im Vorjahreszeitraum (1 bis 4/2022) um 16,5 Prozent angestiegen sind. Alle wesentlichen Sortimente verzeichnen für die ersten vier Monate deutliche Umsatzverluste, Ausnahmen gegen den Trend seien Bauelemente und Dienstleistungen mit einem kleinen Umsatzplus.
Für die kommenden Monate erwarten die Unternehmen laut Mitteilung keine Besserung der Situation. Die große Mehrheit der Betriebsvergleichsteilnehmer sieht weiter rückläufige Umsätze.
