Wo heute noch Brachfläche ist, soll ab Sommer 2022 produziert werden. Im Bild ist das Weber-Projektteam mit Vertretern der beteiligten Baufirmen Bührer und Wehling Projekt GmbH, Oberhausen (l.), sowie OAS AG, Bremen (r.) zu sehen. Quelle: Saint-Gobain Weber
Wo heute noch Brachfläche ist, soll ab Sommer 2022 produziert werden. Im Bild ist das Weber-Projektteam mit Vertretern der beteiligten Baufirmen Bührer und Wehling Projekt GmbH, Oberhausen (l.), sowie OAS AG, Bremen (r.) zu sehen. Quelle: Saint-Gobain Weber

Industrie

03. September 2021 | Teilen auf:

Saint-Gobain Weber baut Werksstandort Weilerswist aus

Der Werksstandort Weilerswist von Saint-Gobain wird ausgebaut: Das Unternehmen hat durch den Ankauf angrenzender Flächen das Werksgelände verdoppelt. Auf der zusätzlichen Fläche entstehen neue Hallen. Während die bisherigen Werksgebäude dann mehr Raum für die Produktion böten, erweiterten die neuen Hallen die Lagerkapazitäten „beträchtlich“, wie es in der Mitteilung heißt. Der Standort liege verkehrsgünstig an der Autobahn A 61 im Großraum Köln/Bonn. Der Hersteller investiert nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag in die Baumaßnahmen.

In Weilerswist produziert der Baustoffhersteller neben Edelputzen unter anderem Fliesenkleber sowie Fug- und Reparaturmörtel. Nach der Erweiterung sollen hier im Drei-Schicht-Betrieb Produkte nach über 300 Rezepturen hergestellt werden. Weilerswist sei damit unter den 14 Produktionsstandorten von Weber in Deutschland derjenige mit der größten Artikelvielfalt.

Den Auftakt der Baumaßnahmen bildete ein symbolischer „Spatenstich“ am 24. August, wobei der Spaten durch einen Bagger ersetzt wurde. Der scheidende Geschäftsführer Florent Pouzet, der die Planung der Werkserweiterung in den vergangenen beiden Jahren begleitete, betätigte die Baggerschaufel gemeinsam mit seiner Nachfolgerin Dr. Mara Terzoli, die seit dem 1. September die Geschäftsführung von Saint-Gobain Weber übernommen hat.