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Quelle: Saint-Gobain

Industrie 2022-08-30T09:59:19.458Z Saint-Gobain-Konzern verzeichnet sehr gutes erstes Halbjahr

Wie die Saint-Gobain-Gruppe meldete, stieg der flächenbereinigte Umsatz im ersten Halbjahr 2022 deutlich an und lag 15 Prozent über dem des ersten Halbjahres 2021. Der Umsatz erreichte dabei einen neuen „Rekordwert“ von 25,481 Milliarden Euro, 15,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis erreichte im ersten Halbjahr 2022 mit 2,791 Milliarden Euro ebenfalls einen neuen „Rekord“.

Der Umsatz in der Region Nordeuropa sei um 15,2 Prozent gestiegen, trotz hoher Vergleichsbasis. Der deutsche Markt, der für 3 Prozent des konsolidierten Umsatzes verantwortlich sei, habe von seiner soliden Marktposition bei der energetischen Sanierung mit verstärkten Fördermaßnahmen profitiert.

Angesichts der sich beschleunigten Inflation geht der Konzern davon aus, dass seine Energie- und Rohstoffkosten im Jahr 2022 um fast 3 Milliarden Euro gegenüber 2021 steigen werden. Diese Inflation betreffe Rohstoffe, Fracht und Energie, insbesondere in Europa. Die Gruppe habe dabei rund 80 Prozent des Bedarfs an Erdgas und Strom für 2022 und etwas 60 Prozent für 2023 gesichert. Die Gesamtenergiekosten von Saint-Gobain beliefen sich 2021 auf 1,5 Milliarden Euro, was 3 Prozent des Konzernumsatzes entspreche.

Der Konzern ist zuversichtlich, für 2022 die geschätzte Inflation der Rohstoff- und Energiekosten ausgleichen zu können, heißt es weiter in der Mitteilung.

Für ganz Europa habe die Gruppe außerdem Logistikpläne für die Substitution der Produktion zwischen den Ländern aufgestellt und außerdem einen Plan für die Kontinuität des Geschäftsbetriebs für die wichtigsten gasverbrauchenden Produktionsbereiche aufgestellt, sollte es einen außergewöhnlichen Lieferengpass geben.

zuletzt editiert am 31. August 2022
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