Porträt von Dr. Eckhard Keill
Dr. Eckhard Keill, Vorstand der Roto Frank Holding AG. Quelle: Roto

Industrie

28. April 2021 | Teilen auf:

Roto blickt optimistisch voraus

Angesicht eines trotz der weltweiten Corona-Turbulenzen gut verlaufenen Geschäftsjahres 2020 mit Umsatz- und Ertragssteigerung und einem ersten Quartal 2021 mit deutlich beschleunigtem Wachstumstempo, prognostiziert Dr. Eckhard Keill, Vorstand der Roto Frank Holding AG, für das laufende Jahr eine gute Performance.

Für 2020 meldet Keill einen konsolidierten Gruppenumsatz von 685,7 Millionen Euro (Vorjahr: 665,8 Millionen Euro). Die daraus resultierende Wachstumsrate von nominal drei Prozent liege etwas über der im November letzten Jahres publizierten Schätzung von knapp zwei Prozent. Mit der Entwicklung der drei Divisionen ist Keill mit Blick auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den internationalen Märkten ebenfalls sehr zufrieden. Die Tatsache, dass die Fenster- und Türtechnologie (FTT) die aufgrund der Pandemie zwischenzeitlich „ausgeprägten Markt- und Umsatzeinbrüche“ am Ende doch komplett kompensieren und den Vorjahresumsatz egalisieren konnte, sei ein bemerkenswerter Erfolg. Gleiches treffe auf das überdurchschnittlich gute Abschneiden der Dachsystem-Technologie (DST) zu, bei der ein hohes einstelliges Wachstum zu Buche stehe. Roto Professional Service (RPS), ein Spezialist für die umfassende Nachversorgung von Fenstern und Türen, verzeichne als jüngste Division ein zweistelliges Plus.

Der Jahresauftakt verlief für Roto „blendend“, erklärt Keill und weist auf eine deutlich zweistellige Erhöhung des Gruppenumsatzes im ersten Quartal 2021 hin. Alle drei Divisionen seien adäquat gewachsen. Auch die Ertragslage habe sich nochmals weiter verbessert. Obwohl mit einer Abschwächung des Wachstumstempos im Jahresverlauf zu rechnen sei, rechtfertige der positive Status quo die Erwartung eines „guten Gesamtjahres“. Das setze jedoch wie bisher voraus, „hart zu arbeiten“. Zudem gebe es konkrete Risikofaktoren: Neben den nach wie vor nicht kalkulierbaren wirtschaftlichen Pandemie-Auswirkungen gelte das aktuell besonders für die großen Probleme im externen Rohstoff-, Transport- und Logistikbereich.