Die Rockwool-Gruppe hat ihren Jahresbericht für 2021 veröffentlicht. Der Umsatz im vergangenen Jahr überstieg demnach erstmals die Grenze von 3 Milliarden Euro (3,088), was einer Steigerung von 19 Prozent entspreche. Das Ebit im Jahr 2021 erreichte 401 Millionen Euro, ein Anstieg von 19 Prozent. Die Ebit-Marge betrage 13 Prozent und liege damit auf dem Niveau von 2020. CEO Jens Birgersson bezeichnet diese in der Pressemitteilung als „solide“, da sie diese trotz Inflation bei Energie und steigenden Logistikkosten erreichen hätten. Der Jahresüberschuss erreichte 303 Millionen Euro, ein Anstieg um 52 Millionen Euro im Vergleich zu 2020.
„Mit Blick auf die Zukunft wird die Bewältigung des wirtschaftlichen Hindernisparcours aus Inflation und Zinsen, Einschränkungen in der Lieferkette sowie geopolitischen Spannungen eine Herausforderung darstellen, insbesondere in der ersten Hälfte des Jahres 2022. Dennoch gewinnen die Grundlagen für unsere kreislauffähigen, natürlichen und nicht brennbaren Steinwolleprodukte weiter an Stärke, und wir werden unsere Investitionen erhöhen, um weiter zu wachsen und unseren Fußabdruck zu dekarbonisieren“, wird Birgersson weiter zitiert.
Für das Jahr 2022 erwartet die Gruppe ein Umsatzwachstum von 15 bis 20 Prozent, mit höheren Unsicherheiten für die zweite Jahreshälfte. Die Ebit-Marge soll für das Gesamtjahr bei 13 Prozent liegen, mit allmählicher Verbesserung im Jahresverlauf. Das Investitionsniveau betrage rund 500 Millionen Euro, ohne Akquisitionen.
