Zahlreiche Besucher nutzten das Eurobaustoff-Forum am 5. und 6. November in den Kölner Messehallen, um sich über Neuheiten zu informieren sowie die aktuellen Themen der Branche zu diskutieren. Zum zweiten Mal in Folge fand die Veranstaltung im XXL-Format statt und wurde laut der Eurobaustoff-Geschäftsführung sehr gut von den Gesellschaftern und Lieferanten angenommen. Mit etwa 500 Ausstellern sei das Forum neben der BAU ein weiterer Branchentreff, erklärte die Geschäftsführung in einem Pressegespräch.
Eines der Hauptthemen in den beiden Messehallen war die aktuelle Situation in der Branche, die auch die Eurobaustoff spürt. Die Kooperation verzeichnet in diesem Jahr beim zentralfakturierten Umsatz ein Minus von 15 Prozent, das unter anderem am Lagerabbau liege. In den vergangenen Jahren sei viel Material eingelagert worden, erläuterte Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung. Für das kommende Jahr hoffe man auf Besserung, dafür seien allerdings auch die richtigen Impulse aus der Politik nötig. „Im aktuellen 14-Punkte-Plan sind einige richtige Ansätze dabei, allerdings lassen sich leider nur wenige Maßnahmen kurzfristig umsetzen. Der Wohnungsmarkt muss jedoch jetzt gefördert werden“, erklärt Dr. Kern.
Auf ihrem eigenen Stand präsentierte die Kooperation ihre derzeitigen Themen, die aktuelle Trends aufgreifen – zum Beispiel energetische Sanierung, Photovoltaik, Digitalisierung oder Nachhaltigkeit. Letztere stand beispielsweise in der GaLabau-Ausstellungsfläche im Fokus. In dem von der Eurobaustoff konzipierten 650 Quadratmeter großen Bereich wurde veranschaulicht, wie sich Produkte für Terrasse, Garten, Hauseingang oder Pool herstellerneutral, nachhaltig und hochwertig präsentieren lassen.
Einen ausführlichen Bericht über das Eurobaustoff-Forum mit den finalen Besucherzahlen lesen Abonnenten in der Dezember-Ausgabe des BaustoffMarkt.
