Ein Bild von einer Firmenkonferenz, den sogenannten Purenit Days, bei der ein Redner auf einer Bühne vor einem großen Publikum in einer Lagerhalle spricht. Auf der großen Leinwand ist der Slogan 'Da steckt Zukunft drin' zu sehen.
Zur offiziellen Einweihung brachte das Unternehmen Vertreter aus Politik, Industrie und Forschung zusammen. (Quelle: Puren)

Industrie 2026-10-09T13:23:32.194Z Puren weiht neue Fertigungslinie ein

Mit einer Gesamtinvestition von rund 50 Millionen Euro hat Puren das Werk in Obermarchtal deutlich erweitert. Vor rund 320 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Forschung wurde kürzlich die dritte Fertigungslinie für den Funktionswerkstoff „Purenit“ offiziell eingeweiht, teilt das Unternehmen mit. Mit der neuen Anlage werde die Produktionskapazität am Standort verdreifacht. Zusätzlich zu den bislang 65 Arbeitsplätzen würden bis zu 40 weitere Stellen geschaffen, die zeitnah stufenweise besetzt werden sollen.

Im Mittelpunkt des Festakts stand laut Mitteilung neben der Werkserweiterung die Frage, wie sich Klimaschutz, Ressourceneffizienz und industrielle Wertschöpfung miteinander verbinden lassen. Dazu sprachen neben Puren-Geschäftsführer Dr. Andreas Huther Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker, Dr. Thorsten Dreier, Vorstand und CTO der Covestro AG, Prof. Dr. Andreas Holm vom Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. sowie ARD-Meteorologe Karsten Schwanke. Bei anschließenden Werksführungen konnten die Gäste die neue Produktionslinie besichtigen, heißt es in der Mitteilung weiter. Eine Ausstellung zeigte zudem zahlreiche Anwendungen des in Obermarchtal hergestellten Funktionswerkstoffs.

Eine beeindruckende Luftaufnahme des Puren-Produktionsstandortes, eingebettet in eine grüne Landschaft mit weitläufigen Feldern und Waldstücken an einem sonnigen Tag.
Blick über das Werk in Obermarchtal (Quelle: Puren)
zuletzt editiert am 09. Oktober 2026
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