Eine Sammlung von Unternehmenslogos, die an einem Projekt für zirkuläre Geschäftsmodelle beteiligt sind.
An dem Projekt sind 13 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen beteiligt. (Quelle: Verband Klimaschutz-Unternehmen)

Industrie 2024-12-17T09:46:42.566Z Neues Kreislaufwirtschaftsprojekt von Unternehmen und Universität Kassel

Im September startete das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Kooperationsprojekt „Wege zum zirkulären Geschäftsmodell“ vom Verband Klimaschutz-Unternehmen und dem Fachgebiet umweltgerechte Produkte und Prozesse (upp) der Universität Kassel. Wie der Verband mitteilt, sind 13 Unternehmen aus Branchen wie Baustoffe, Logistik, Medizin oder Metall und unterschiedlicher Funktionen in Kreisläufen wie Produktion, Dienstleistungen oder Recycling beteiligt. Zehn der Betriebe seien Klimaschutz-Unternehmen.

„Es gibt schon Unternehmen mit zirkulären Geschäftsmodellen, aber die Umstellung ist nicht einfach. Wir wollen zeigen, dass Kreislaufwirtschaft funktionieren kann und wie Unternehmen ihre linearen Geschäftsmodelle zu zirkulären transformieren und dabei voneinander lernen können“, wird der Geschäftsführer der Klimaschutz-Unternehmen, Philipp Andree, zum Grundgedanken des Projekts zitiert.

In 18 Monaten analysieren die Projektpartner laut Mitteilung mit den Unternehmen, warum Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft für sie oft Zielkonflikte bedeuten und diskutieren Lösungsansätze. Für die Projektunternehmen würden individuelle Empfehlungen für die Umstellung ihrer Geschäftsmodelle auf Kreislaufwirtschaft entwickelt. Daraus werden allgemeine Handlungsempfehlungen für andere Betriebe und Branchen abgeleitet und eine digitale Entscheidungshilfe programmiert für alle Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle zu zirkulären transformieren wollen, heißt es in der Mitteilung weiter. Am Projekt „Wege zum zirkulären Geschäftsmodell“ beteiligen sich unter anderem Ebm‑Papst Mulfingen, die Fischerwerke, Kessel und Schöck.

zuletzt editiert am 19. Dezember 2024
Newsletter