Der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. hat auf seiner ordentlichen Mitgliederversammlung Ende Juni in Danzig die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Im Mittelpunkt standen für die über 100 Teilnehmenden die turnusgemäße Neuwahl des Vorstands sowie die Ausrichtung der Arbeit in einer anhaltend schwierigen baukonjunkturellen Lage, teilt der Verband mit.
Frederic Dörlitz, Geschäftsführer der Nord-KS und Hansa Baustoffwerke Parchim, ist laut Mitteilung neuer Vorstandsvorsitzender im Bundesverband Kalksandsteinindustrie. Dörlitz tritt die Nachfolge von Jan Dietrich Radmacher, Geschäftsführer Kalksandsteinwerk Wendeburg Radmacher, an. Nach fünfjähriger Amtszeit als Vorsitzender bleibt Radmacher weiterhin reguläres Mitglied im Vorstand, heißt es in der Mitteilung weiter. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Michelina von Peterffy-Rolff, Geschäftsführerin der Kalksandsteinwerke Schencking, gewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurde laut Mitteilung auch Christian Sieg, Geschäftsführer H+H Deutschland. Er folgt auf Markus Blum (H+H Deutschland), der seine Vorstandstätigkeit mit Ablauf dieser Legislaturperiode beendet hat.
Inhaltlich standen diverse Themen auf der vollgefüllten Tagesordnung der Mitgliederversammlung. heißt es in der Mitteilung. Dr. Lars Gutheil, Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer, war von Warschau angereist, um über die aktuellen Entwicklungen und Chancen in einem der wirtschaftlich stärksten Länder Europas zu informieren und Polen auch als Hub für den Wiederaufbau der Ukraine zu positionieren. Die aktuelle Lage des Wohnungsbaus stand laut Mitteilung im Mittelpunkt der anschließenden Vorträge von Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Baustoffe - Steine und Erden e.V. (BBS) und von Christian Bruch, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM).
